“irgendeiner wartet immer”
na wenn das mal keine tiefere weisheit ist,dann weiß ich auch nicht.
wer war jetzt der typ?ist der gut oder böse?und warum hat der jetzt das timmy-kid plattgemacht?was ist mit dieser frau?und das ist jetzt frank?wieso hat der mundharmonikaspieler jetzt cheyenne ausgeliefert?
fragen über fragen,und meines erachtens verschwendete zeit.
der rest der welt ist nicht viel besser.
mein laptop zeigt erste schwächen auf der pfeilnachlinks-taste, vom akku garnicht erst zu reden, meine hand ist kaputt.
wir waren heute (im rahmen des eTC 6) im jüdischen museum berlin [nach einer stressigen fahrt - hasst eigentlich irgendwer abstürzende fahrradkörbchen so wie ich? - die mich und vermutlich auch jelli schon gut nerven gekostet hat, und einem vergessenen frühstück] und haben uns einen fast 5stündigen museumsmarathon gegeben.
und obwohl mein kopf sich jetzt ganz schwammig anfühlt und ich mich auch sonst alles andere als fit fühle, kann ich das wirklich nur empfehlen.
schon rein architektonisch ist dieses gebäude großartig, ich mag ja so ecken und gänge und so kram zum drinrumkriechen oder die orientierung zu verlieren - obwohl ich architektur sonst eher mit einem gähnen aburteile … dieses gebäude ist wirklich schick, bzw beeindruckend, tatsächlich lassen sich durch architektonische eigenheiten wirkungen erzielen.
der inhalt der ausstellung ist gut gemacht, erfordert beteiligung der betrachter_in (allein schon etwa 10 verschiedene methoden, der besucher_in akkustische signale zukommen zu lassen), viel zum rumklicken und drehen, animationen, kinderspielkram, im basement die drei achsen, die geschichte des judentums von vor ewigkeiten bis zur gegenwart …
alles in allem kann ich das nur weiterempfehlen, allerdings sollte mensch sich da mehrere tage zeit für nehmen, die fülle an informationen ist einfach zu groß um sie in einem durchgang zu verarbeiten.
ich werd da auch demnächst nochmal hingehen, um den rest mitzubekommen, durch den ich heute eher gewankt als gelaufen bin,von aufmerksamkeit garnicht mehr zu reden.
aus dem museum herausgefallen, noch schnell was zu essen hintergezerrt und richtung derzeitige wohnung geradfahren, wo die verhängnisvolle entscheidung fiel, den oben erwähnten mistfilm anzusehen.
und, nochmal zu meiner rechtfertigung:
heute kann ich für meine verpeiltheit nichts, genausowenig wie ich was dafür kann dass ihr genau dann mit mir kommunizieren wollt wenn ich nicht ansprechbar bin. und über redeverhalten lass ich mich nicht schon wieder aus, das ist ja anscheinend wie gegen eine wand zu reden (die im einen extrem nicht ausreden lässt und im anderen garnichts mehr sagt) - nur anscheinend gibt es am ende immer eine person die garantiert angenervt ist : mich.
opfermythos,wie schön
und das hier war mein gejammer-absatz für heute.bzw für gestern