q.e.d. - quo errat demonstrator

2006, Apr 30th

hero_ines of the sandbox

wir haben das einigermaßen nette wetter ausgenutzt
mehrere seen und große kies/sandberge in unterschiedlichen körnungen, wie wandern in der wüste und am meer gleichzeitig. trotzdem kalt. aber der hund hat einmal mehr seine stuntdogfähigkeiten bewiesen:

2006, Apr 29th

noch eins von diesen

Filed under: hello world

kleinen bunten bildchen, die dir angeblich sagen was du bist, wie du bist, wie du gerne wärst, was du nicht sein willst (und trotzdem bist) [et cetera]

a-ha…

2006, Apr 28th

fahrplan

Filed under: hello world, tech

der fahrplan für die datenspuren in dresden ist da -
wir sehn uns dort?

2006, Apr 27th

knatsch

Filed under: hello world

muss auch mal wieder sein:
ich habe irgendwie das gefühl dass ich bestimmten leuten ganz unheimlich auf die nerven gehe.
bitte: sagt mir das ins gesicht, aber wenn ihr einfach garnichts sagt werde ich wirklich knatschig.
und außerdem ist es unfair-unfair-unfair.
nein, das ist nicht ganz richtig. es ist nur verletzend, weil ich es nicht mag ignoriert zu werden.
großes gegrummel.
vielleicht liegt meine diesbezüglich empfindlichkeit auch nur daran dass ich seit sonntag nicht mehr richtig geschlafen habe (also im schnitt drei_vier stunden pro nacht und auch die nicht gut), wegen straße zu laut, bett zu klein+knarrend und alle übrigen unzulänglichkeiten … mglw bin ich etwas unausstehlich. also mehr als sonst.
und, genau, die katzenpflegesache … bis ich das anbringe warte ich mal auf den neuen mitbewohner. der ist ja auch bald da. und alles löst sich in wohlgefallen auf und so :)

widerstaende

ein beitrag von sammelsurium hat mich dazu angeregt, mir darüber gedanken zu machen, warum widerstände als elektronische bauteile denn eigentlich so schön bunt aussehen. natürlich hat es was mit den unterschiedlichen widerstandswerten zu tun, aber dass es dafür tatsächlich berechnungstabellen gibt, war mir neu. spannend, die elektrotechnik.

(ist ja wie bei löwenzahn hier ;) )

institution familie

bei spiegel online finden sich heute einige interessante artikel zu den theorien der verlorenen familie und der ewigen kinderlosigkeit, daraus resultierend einer “katastrophalen demographischen entwicklung” und interessanten analysen, wer denn nun daran schuld sei. die ersten ausführungen beziehen sich auf einen artikel von eva herman - nie von ihr gehört, vielleichjt auch besser so…

Der Grund der deutschen Kinderlosigkeit ist in ihrem Artikel “Die Emanzipation - ein Irrtum?” daher schnell gefunden. Es sind nicht die fehlenden Kindertagesstätten oder die noch weit verbreitete Machokultur in den oberen Firmenetagen. Nein, diese angeblichen Systemfehler lässt sie nicht gelten. Es sind die Frauen selbst, geleitet von “Selbstgefälligkeit und Eitelkeit”, “im dünkelhaften Glauben an unsere nahezu übernatürlichen Kräfte, in Selbstüberschätzung und unreflektierter Emanzipationsgläubigkeit”.

Für diese Frauen sei Fortpflanzung “Option, keine Selbstverständlichkeit”. Dass Frauen sich in den Führungsetagen bislang kaum durchsetzen konnten, ist für Eva Herman kein Zustand der zu verändern ist, sondern eine Bestätigung dafür, dass die Talente der Frau ganz woanders liegen.

Der Platz der Frau sei zu Hause. “Es ist die Frau, die in der Wahrnehmung ihres Schöpfungsauftrages die Familie zusammenhalten kann”, argumentiert Herman christlich. Als Pendant zum Manne sei sie “der empfindsamere, mitfühlende, reinere und mütterliche Teil”. Nicht der heutige Versuch der Gleichberechtigung, sondern die klassische Rollenaufteilung hätte in unserer Gesellschaft über Jahrhunderte funktioniert. “Wenn sie aber eingehalten wird, so hat das in aller Regel dauerhafte Harmonie und Frieden in den Familien zur Folge.
[…]
Mit der traditionellen Aufteilung “Frau-Kinder, Mann-Arbeit” glaubt Eva Herman auch, den Mann wieder für eine Familie gewinnen zu können. Das sei schließlich seine Rolle: “Der Mann steht in der Schöpfung als der aktive, kraftvolle, starke und beschützende Part…” Nun aber sei er vom weiblichen Karrierebewußtsein verunsichert. “Denn mit diesem Handeln, auch das ist nur logisch, lähmen wir jede starke Männlichkeit in unseren Partnern, die wir uns in der Tiefe unserer Seelen sehnlichst wieder herbeiwünschen.”

Übernehmen aber beide Geschlechter die Versorgerrolle, wird “die Frau zur Konkurrentin des Mannes”. Dann scheint keine normale Beziehung mehr möglich, dann “spürt er weder Bindung noch Verantwortung für sie”.

ganzer text: NACHRUF AUF DIE EMANZIPATION Evas antifeministisches Manifest

und allgemein zur problematik:

Die Familie ist, so heißt es nun allenthalben, vom Aussterben bedroht und wäre doch unser aller Rettung, wie Frank Schirrmacher in seinem aktuellen Bestseller “Minimum” weissagt. Eine Wagenburg gegen die Unbilden des Lebens.

Längst vergessen scheint Karl Kraus’ zeitlose Wahrheit: “Das Familienleben ist ein Eingriff in das Privatleben”.

Plötzlich wird die gute alte Familie wieder zur nagelneuen Gesellschaftsutopie, zum heiligen Gral einer ziellos individualisierten Welt, in der keine Kinder mehr geboren und nicht einmal “zeitaufwendig gesund gekocht” wird, wie “Tagesschau”-Sprecherin Eva Herman erschreckt festgestellt hat.

Die Frauen machen derweil, was sie wollen - Karriere! Bauchnabelpiercing! Selbstverwirklichung! - statt ihrem familiären “Schöpfungsauftrag” zur Schaffung häuslichen Glücks konsequent nachzukommen. Auf diese Weise geht nicht nur der Nachwuchs verloren, sondern auch Harmonie und Seelenheil.

Schuld daran sind die Feministinnen, selbstgefällige Karrierefrauen und die 68er, mit denen das ganze Elend selbstverständlich anfing.


ganzer text: Eine Hölle namens Familie

2006, Apr 26th

fruehling

ist ja so unglaublich langweilig wenn er erstmal da ist. überall grüne blätter, die auf einmal garnichts besonderes mehr sind, blütenblätter die durch die gegend fliegen und im matsch kleben bleiben und unerträglich viele jogger_innen.
das einzig interessante was ich zu sehen bekam, war eine milchglas-abendsonne:

weit spannender dagegen:

eine von ehemals zwei macadamia-qigong-kugeln, die ich zufällig in meiner tasche gefunden habe, wo sie schon seit damals rumlag, fast in vergessenheit geriet und jetzt das tageslicht wiedererblickte. da überkam mich eine welle von nostalgie - das waren noch zeiten, als ich keine anderen sorgen hatte als schnee, fahrradunfälle und allgemeine unzufriedenheit ;)

mal wieder musik:
britta ::: lichtjahre voraus

eklat und kinderwagen

einer meiner mitbewohner weigert sich, mit mir zu reden.
der ganze stress ging vorgestern abend los - er kam in mein zimmer und wollte irgendwas wissen/haben was auch immer. ich war damit beschäftigt, zu malen (mit stoffmalfarbe), und deswegen hörte ich ihm nur nebenbei zu, beantwortete seine frage. dann fing er an, sich in meinem zimmer umzusehen, was ich garnicht - und zwar sowas von garnicht - ertragen kann, und aus irgendeinem grund - umdrehen in seine richtung meinerseits aufgrund akuter genervtheit, unkonzentriertheit, was weiß ich - fiel der pinsel voller farbe auf den stoff, und zwar quer über das eben gemalte. daraufhin bot ich meinem mitbewohner freundlich aber bestimmt - und nebenbei wohl noch bis zum übernächsten haus hörbar - an, doch bitte mein zimmer zu verlassen, und zwar sofort. der zweite teil der auseinandersetzung folgte dann heute morgen. ich - durch morgens im stress aufstehen prinzipiell eher mies gelaunt. er - hat die freie wahl des aufstehzeitpunkts und muss sich gerade jene 20 minuten, die mir als zeitspanne zwischen aufstehen und losfahren bleiben, um mal im bad vorbeizuchecken und möglicherweise was zu essen, also jene 20 minuten zum duschen aussuchen. ich hab ihn durch die tür darauf hingewiesen, dass ich bald in die schule müsse und vorher wenigstens nochmal kurz ins bad wöllte - als antwort, wenigstens mit einem recht zügig geräumten badezimmer, bekam ich folgendes: “du denkst wohl auch, die welt dreht sich nur um dich” -
natürlich reflektiere ich mein verhalten und die reaktion anderer darauf, und so hab ich darüber nachgedacht, ob es denn wirklich so unglaublich egozentrisch ist, in meinem zimmer meine ruhe haben zu wollen und als einziges wg-mitglied, dass morgens zu einer bestimmten zeit los muss, den anspruch zu haben, vorher stressfrei startklar zu werden?
meine philosophischen gedankengänge wurden unterbrochen von dieser frau im zug. sie trug schuhe, extrem trendy mit pfennigabsätzen und vorne spitz zulaufend. damit versuchte sie dann zwei minuten lang, die radsperre des geländekinderwagenbuggies zu betätigen, den sie mit sich führte. schließlich ließ sie es bleiben und hinderte ihn stattdessen die ganze fahrt lang durch festhalten am wegrollen, und ich saß da und dachte mir: ein hoch auf praktisches schuhwerk.

2006, Apr 25th

“ich moechte sie ja nicht beleidigen”

für die biometriefähigen bilder in epass und bahncard gelten ja verschiedene schemen ähnlich diesem, vonwegen gesicht nicht zu groß oder zu klein - blaablaa - und anscheinend, leider im inet nicht zu finden, auch die für ein typisch männliches bzw weibliches gesicht … was genau da der unterschied sein soll, ist mir nicht klar, das eine schema hat jedenfalls so wuschelhaare, das andere kurze. das schema wird dann auf das passfoto in digitaler form draufgelegt - so machte es jedenfalls die fotografin der ich meinen besuch abstattete - um die größe des gesichts anzugleichen.
bevor sie dieses schema auswählen konnte, schaute sie mich etwas irritiert an. “äh, weiblich, oder? wissen sie, ich moechte ja meine kunden nicht beleidigen, aber erst dachte ich sie sind ein junge, und dann dachte ich doch eher dass sie ein mädchen sind. und jetzt bin ich mir garnicht sicher, das ist so schwierig zu sagen…”
gender trouble

ich habs doch gesagt…

Filed under: point of view

da hast du’s jetzt. die verbreitung solcher falschaussagen musste ja folgen haben:
(gefunden bei bild.t-online.de)

(klick to enlarge)

der fisch ist mein lieblingstier, er ist interessant,
er lebt im wasser und er stirbt an land.
der fisch hat schuppen, er besticht durch eleganz[…]