dann faend ich ja mal interessant
seit wann fische denn so viele haare haben sollen.

nur mal ein echter fliegender fisch zum vergleich…
seit wann fische denn so viele haare haben sollen.

nur mal ein echter fliegender fisch zum vergleich…
aufgewacht mit so vielen ideen im kopf dass letzterer sich aufgrunddessen anfühlte wie eine von diesen großen kugeln mit stacheln dran … genau, seeigel … allerdings die stacheln nicht nach außen sondern nach innen.
nichts desto trotz (btw, was ist das denn für eine wortkombination …) war ich sehr aktiv und hab so einiges von dem, was mir heute morgen utopisch schien, tatsächlich umgesetzt. zum beispiel die sache mit den passbildern … da werden ja jetzt überall schon biometrische gemacht, für den epass etc.
absurd wird es erst, wenn im gleichen atemzug dann digitale nachbearbeitung mittels photoshop angeboten wird, so in der art von: och, da mit den augen, die sehen durch den blitz so wässrig aus, das retuschieren wir einfach raus.
verwundert mich schon etwas, wenn auf den passfotos für den biometrischen die struktur der iris durch retuschierung verändert wird, flecken jedweder art im gesicht wegversteckt, kontrast, helligkeit und farbsättigung verändert werden - ich nehme mal an, dass das die anwendbarkeit als abgleichsfoto nicht wirklich steigert.
weiterhin verlangt anscheinend auch die deutsche bahn für die fotos auf den bahncards “biometriefotos” (so nannte es die fotografin), bin ja mal gespannt, ob die azubi im reisezentrum das nur nicht gewusst hat oder ob die informationen der fotografin falsch waren.
eine andere frage die sich mir im bezug auf den epass stellte - es soll ein digitales foto auf dem rfid-chip gespeichert werden.
wird dazu das bei der beantragung vorgelegte passfoto eingescannt? inwieweit ist diese qualität denn dann noch verwertbar?
digitalfotografiert+nachbearbeitet, ausgedruckt, eingescannt, abgespeichert - klingt nach einem lustigen spaß
- back again.
und - nein, es ist definitiv nichts neues, und unter umständen liegt es am anlass meiner rückkehr - alles geht mir so unglaublich auf die nerven. dabei war der tag bis zu einem bestimmten punkt ganz nett - kaffeetrinken mit t. und den üblichen verdächtigen in der großen stadt. rückreise war nur leider auch noch zu erledigen, und wenn ich aus selbstschutz vorher noch optimistisch war im bezug darauf, dass mir ein wenig zeit für mich und alleine auch mal wieder gut tun würde, kann ich einige aussagen dazu machen:
erstens: wenn ich denn zeit “für mich” hätte (was ich nicht habe - was ist denn freizeit?), dann
zweitens würde ich sie definitiv nicht hier verbringen, hätte drittens gerne selbst die wahl wann ich wie zeit für mich haben will und abgesehen davon ist viertens diese annahme im allgemeinen zu hinterfragen bzw im konkreten so nicht haltbar.
irgendwas läuft wohl falsch, wenn ich nach nur 5 stunden anwesenheit in der stadt das gefühl habe, schon wieder urlaub zu brauchen und möglichst weit weg zu müssen.
ich würde gerne ans meer - wenn sich also wer mit bahncard, auto oder trampmotivation findet und zufälligerweise nächstes wochenende+feiertag noch nichts vor hat und mit mir ans meer fahren wollen würde - ich wäre begeistert.
1. einen schmutzigen topf säubert mensch am besten dadurch dass mensch einfach etwas neues drin kocht.
(zu diesem zweck ist es von vorteil, wenn bekannt ist, was genau der inhalt war der die überreste in besagtem topf hinterlassen hat)
2. der leckerste teil des möhrenkuchens ist der ca. ein cm dicke schokoladenüberzug aus echtem goldhasenkopf inklusive glocke
(an dieser stelle, nochmals danke an t., aber nächstes mal hätte ich gerne wieder erdbeerkuchen
)
3. ein leerer kühlschrank ist besser als gar kein kühlschrank, gefüllt jedoch erfüllt er seinen zweck effektiver
4. eine warnung an alle: macht um kein bestechungsgeld der welt den fehler, mit den menschen zusammenzuziehen die augenblicklich in meiner wg wohnen (abgesehen von mir natürlich)
heute ist nun also schon wieder der vorletzte tag meiner ferien, und auch die “nur noch zwei wochen”- durchhalteparole scheint ihre motivierende wirkung verloren zu haben.
mit dem hund an den see fahren war gestern. anschließend soviel toast essen dass mensch sich nicht mehr bewegen kann und unter anderem deswegen die ursprünglich so aktivistische abendplanung zugunsten eines auf-dem-sofa-rumhängen-und-die-üblichen-serien-schauen aufgegeben wurde.
desweiteren macht die gentoo ohne cd-drive installation weiter fortschritte und ich erwarte demnächst hier eine ausführliche dokumentation dazu.
derzeit (also relativ genau jetzt) warte ich auf das vorerst letzte kadaverreiche dreikomponentenessen, das gleichzeitig mein frühstück für heute ist.
die neuesten auswürfe von wolfgang schäuble sprechen für sich.
Schäuble hatte sich zuvor gegen voreilige Schlüsse im Fall des Angriffs auf den Deutsch-Äthiopier gewandt. Bisher sei nur klar, dass ein Mensch Opfer einer Gewalttat geworden sei, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandradio Kultur. Er fügte hinzu: “Es werden auch blonde blauäugige Menschen Opfer von Gewalttaten, zum Teil sogar von Tätern, die möglicherweise nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Das ist auch nicht besser.
das in potsdam geschehene und sogar - ein an sich schon seltener fall - von polizei und politiker_innen als solches anerkannte hatecrime gleichzusetzen mit einer diffusen masse von blonden blauäugigen opfern ist einerseits unglaublich dreist und zeugt andererseits von einer absoluten verkennung der tatsachen, einem anhängen an den (trotz widerlegung) immernoch fleißig gestreuten mythos vom “gewalttätigen, kriminellen und vorallem ausländischen sozialschmarotzer”, dem das “deutsche opfer” entgegengestellt wird.
zur allgemeinen berichterstattung fällt auf, dass immer wieder betont wird, ermyas sei deutscher staatsbürger, integriert, seit langem “hier”, habe job, frau und kinder. ein beispiel für “gelungene integration”, was den tätern offensichtlich vollkommen egal war.
in diesem fall gibt es eindeutige beweise dafür, dass es sich um ein hatecrime handelt, anders als sonst ist es nicht notwendig, sich zu überlegen, warum nichtdeutschaussehende menschen angegriffen werden könnten, dank des anrufbeantworterbandes sind sowohl tatbestand als auch tatverdächtige klar wie selten. die bundesanwaltschaft zieht den fall an sich, fragt sich ob das ähnlich wie mit dem einsatz der auswärtigen beamten bei der razzia bei der sss in der sächsischen schweiz ist - zu enge verbindungen und lokale einbindung von nazis und polizei.
akteur_innen:
die hummel - flog unbedarft zum fenster herein
die blumentöpfe - standen unbedarft auf dem fensterbrett herum
der hund - lag unbedarft herum
zahai - saß unbedarft herum
dann…
hörte und sah der hund die hummel, was ihr todesurteil war, schubste sie tot und verteilte sie gleichmäßig auf dem fußboden. essen wollte er sie dann augenscheinlich nicht, auch nach mehrmaliger aufforderung nicht, woraufhin mir die wahl zwischen lass liegen,tritt sich fest und kurz und schmerzlos entsorgen gegeben ward. ich entschied mich für letzteres, und zwar durch bestattung mittels klassischem fenstersturz. nun begann sich jedoch auch der hund wieder für den hummelmatsch zu interessieren, streckte seine nase danach aus, mitten in meiner handbewegung zum fenster hinaus.
entweder er oder ich brachten damit dann einen der blumentöpfe zum absturz.
hummel stürzt hinunter - blumentopf (sah/sieht aus als wäre es ein hibiskus) hinterher.
ich möchte behaupten, dass seit langem keine hummel mehr eine derart üppige grabbeilage bekommen hat, geschweige denn bei der zur anwendung gekommenen bestattungsart.

einigen leuten scheint der park nicht sicher und abgesperrt genug sein zu können. auf der wiese hinter dem stacheldraht liegt das superschicke hundespieli das von dort noch gerettet werden muss.

ein weiterer teil der bäume-vor-himmel-bilderserie