q.e.d. - quo errat demonstrator

2006, Jul 31st

provisorische umfrage

Filed under: hello world, tech

ich hätte an dieser stelle gerne eine umfrage eingebaut, aber anscheinend kommt blogsome immernoch nicht mit dem democracy-plugin klar, und die erwartete resonanz ist sowieso nicht so hoch.
meine frage ist, aus gegebenem anlass: was macht ihr mit alter und_oder kaputter hardware? (womit ich nicht unansehliche graue kästen meine sondern hübsche bunte mainboards, sound- und grafik- und _karten, netzteile, tastaturen, sowas in der art)
meine antwortmöglichkeiten wären in etwa folgende:
a) wegwerfen und die staubfänger loswerden;
b) reparieren und weiterverwenden;
c) als deko[prestige] verwenden (schau, wieviel tollen technikkram ich hier hab, und alles liegt wie zufällig hier rum wie bei bill gates im copyshop);
d) als deko[schmuck] verwenden, jedenfalls die schicken/spektakulär gestorbenen/seltenen/antiken sachen ;
e) in kisten einlagern, falls es nochmal irgendwie verwendung findet;
f) bis …) weitere vorschläge.

zahai freut sich natürlich über feedback der werten leser_innenschaft

2006, Jul 28th

“With a little help from our friends”

Filed under: hello world

rettet den CCC!

2006, Jul 27th

ugly pappritz - 5.8.06


[click]

2006, Jul 25th

fuer alle leute,

Filed under: point of view

die sich schon immer zu wenig beachtet gefühlt haben:

hardware conspiracy

nach ein wenig stress und staubigen sachen und mit einem fußboden voller computerleichenteile, zahai proudly presents, ganz klassisch nach dem schema “alter wein in neuen flaschen”, this one:

wenn sich noch eine_r an die hässliche kiste erinnert, die vorher meinen rechner beinhaltete, ohne sinnvolles belüftungskonzept und style, mit verzogenen seitenwänden und ausgeleierten gewinden—
und trotzdem ist es nicht so, dass der umzug vollkommen unproblematisch gewesen wäre. finde die richtige kiste, sowie einige passende lüfter dazu, transportiere sie nach hause, versuche eine einigermaßen fusselfreie umgebung zu schaffen. check.
befreie den rechner von seiner alten hülle. check (inklusive staubwolke).
finde einen weg, dem 120mm lüfter an seinen vorgesehenen platz zu überhelfen (front, zwischen der 3,5er schiene und vorderer ‘abschlusswand’). nach einigem herumprobieren schien der einzige weg gewalt zu sein. lüfter am richtigen platz. check (inklusive minimal verbogener 3,5er schiene).
mainboard einbauen. check.
netzteil, grafik- und tvkarte. check.
kabel an die richtige stelle überhelfen, inklusive temperaturfühler und -display sowie diverser LEDs. check.
connections spielen lassen um fehlende adapter und kabel zu besorgen. check (bzw gerade in arbeit).
finde den geheimtrick beim einbau der laufwerke. check.
kiste in den probebetrieb nehmen. check.
parallel dazu:
kampf mit meinem notebook um die akzeptanz der neuen, endlich ganz eigenen wlankarte; eine rebellierende soundkarte; hitze; hundehaare; simultanabsturz beider rechner.

aber ich bin optimistisch. alles wird gut.

2006, Jul 24th

“angel is lame…

Filed under: point of view

…his hair goes straight up and he is bloody stupid”

2006, Jul 22nd

” Der deutsche Pazifismus ist verlogen”

Eine Anmerkung zum iranisch-israelischen Krieg
Von Matthias Küntzel // haGalil.com

Ungeduldig zog ich gestern Die Zeit und die Jüdische Allgemeine aus dem Briefkasten. Ich wollte wissen, ob Israels Offensive gegen die Marionetten des Iran wenigstens hier unterstützt und endlich ein “Bravo Israel!” zum Ausdruck gebracht wird.

Bravo Israel ! – weil dieses Land einen gerechten Kampf im eigenen Interesse und im Interesse der gesamten westlichen Hemisphäre führt. Der Islamismus hat Israel an zwei Fronten angegriffen, um seinem erklärten Kriegsziel - “Vorherrschaft und Vernichtung” (Josef Joffe) – näher zu kommen. Dieser Bedrohung seiner Existenz musste Israel entgegentreten. Doch dies ist nur der eine Aspekt. So wie die Besetzung des Gazastreifens und des Südlibanons nicht die Ursache, sondern lediglich der Anlass für den islamistischen Terror war, so ist der Nahostkonflikt für Teheran nicht die Ursache, sondern lediglich der Ansatzpunkt, um langfristig mit dem Westen und dessen säkularer Orientierung aufzuräumen.

Ahmadinejad macht auch aus seinem erweiterten Programm keinen Hehl. Als der iranische Präsident im Oktober 2005 die Eliminierung Israels erstmals lautstark propagierte, fügte er hinzu: “Wir stehen inmitten eines historischen Krieges, der seit Hunderten von Jahren andauert” – ein Krieg also, der keineswegs mit dem Nahostkonflikt begann. “Der gegenwärtig in Palästina stattfindende Krieg”, so Ahmadinejad weiter, sei nichts weiter als “die vorderste Front der islamischen Welt gegen die Welt der Arroganz.” Die vorderster Front ist niemals die einzige Front, wie zuletzt die Botschaftszerstörungen aus Anlass der dänischen Karikaturen bewiesen. Ahmadinejad fährt fort: “Wir müssen uns die Niedrigkeit unseres Feindes bewusst machen, damit sich unser heiliger Hass wie eine Welle immer weiter ausbreitet.” Dieser “heilige Hass” ist bedingungslos. Er lässt sich durch keine Variante jüdischen oder nicht-jüdischen Verhaltens – sofern es sich nicht um die totale Unterordnung unter Scharia und Koran handelt - abmildern. Diesem “Hass” ist mit Israels Vernichtung kein Genüge getan. Auch die Welt des Unglaubens - die Welt der “Arroganz” gegenüber Gott - soll daran glauben. Der genozidale Hass soll sich unaufhaltsam wie eine Welle und “immer weiter”, letztlich global, ausbreiten. Als Hilfsmittel kündigt die iranische Führung die Entsendung tausender schiitischer Selbstmordattentäter in alle Himmelsrichtungen an. Wenn sich heute die Frauen und Männer der israelischen Streitkräfte unter Einsatz ihres Lebens dieser islamistischen Apokalypse an “vorderster Front” entgegenstellen, schulden wir ihnen dann nicht zumindest unseren Dank?
[…]
Es ist wahrhaftig nicht angenehm, zu sehen, wie Beirut in Trümmern geschossen wird, und zu wissen, dass Zivilisten beider Seiten und israelische Soldaten verwundet werden oder sterben. Noch schrecklicher aber ist die Vorstellung, Iran könnte aus diesem Krieg als Sieger hervorgehen und seine Angriffe in Zukunft potenzieren.

Der pazifistische Impuls, den der jüngste israelische Abwehrkrieg in Deutschland und Europa mobilisierte, ist unüberlegt oder verlogen, in jedem Fall aber kontraproduktiv, provoziert er doch in seiner Konsequenz lediglich die noch schlimmere Schlacht. Die Schlussfolgerung aus Hitlers Vernichtungskrieg - “Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!” - wurde einst gezogen, damit ein antisemitischer Krieg nie wieder möglich wird. Was heute davon übrig geblieben ist – “Nie wieder Krieg gegen Faschismus!” – stellt die historische Erfahrung auf den Kopf.

Israel darf im Krieg gegen die Hizbollah nicht zum Einlenken gezwungen werden, sondern muss ihn gewinnen. So wie die Hizbollah ihren Krieg stellvertretend für den Iran führt, so bekämpft Israel den genozidalen Islamismus stellvertretend für die westliche Welt. Dass diese westliche Welt Israel nicht in den Rücken fällt, sondern dessen Stellvertreter-Kampf offensiv verteidigt und materiell sowie moralisch unterstützt, ist die Mindestforderung, die man von den aufgeklärten Stimmen Europas erwarten darf – auch von der Jüdischen Allgemeinen und der Zeit.

[den ganzen artikel lesen - empfohlen]

2006, Jul 16th

glauben ist alles

Filed under: hello world

zum beispiel, wenn ich glaube, dass ein tolles panzerkabelschloss mein wertes zweirad vor diebstahlung schützt. dass ebenjenes tolle schloss, dass immerhin fast 30€ kostete, einem ‘billigen bolzenschneider’ und einer eisensäge sowie ein wenig gewalt&glück jelli- und meinerseits gerade einmal 5 minuten widerstehen konnte, ist dann doch schon beachtlich. achso, das fahrrad ist natürlich noch da und in sicherer verwahrung meiner wohnung bis auf weiteres.
allerdings hat mein glaube in fahrradschlösserqualität doch etwas gelitten, wir haben das schloss zu einem winzig kleinen teil angesägt, der rest ist dann einfach so abgebrochen. also fünf minuten mit miesem werkzeug ist ein schlechter schnitt.

(nochmal für alle, die dieses posting vor dem darunter stehenden lesen: wir haben das schloss meines eigenen fahrrades aufgebrochen, nicht das einer_s anderen)

so nahm der tag nach dem morgendlichen ärger eine recht angenehme wendung, und es gab t.’s kuchen zum frühstück, und dann den bärchen-bananen-schokostückchen-kuchen, den nörgel, jelli und ich ganz selbst gebacken haben (davon gibts sogar beweisfotos), und als auflockerung zwischendurch gulasch von a.’s mama. soviel zum essen, davon hab ich für die nächsten paar tage dann auch erstmal genug.

zurueck in der welt

Filed under: hello world

und es nervt mich so, dass ich es garnicht elegant beschreiben kann. nur soviel:
vor meinem fahrrad stehen und nicht damit losfahren können, weil sich irgendein_e idiot_in gedacht hat, es sei eine tolle idee, sekundenkleber in mein fahrradschloss zu tun, in einer zeit, wo ich keinen bahnfahrschein habe, kein werkzeug, und auch die rechnung für das fahrrad nicht vorliegen habe, sodass ich, im falle des falles, probleme bekomme, weil eine_r mir unterstellen will, dass ich mein eigenes fahrrad zu klauen versuche. das ist eigentlich (rein emotional, nicht logisch) noch schlimmer, als wenn das fahrrad weg gewesen wäre, denn es steht da, funktionsfähig (in dem rahmen, in dem dieses fahrrad noch funktionsfähig sein kann) und nicht benutzbar.
jetzt stellen mein mitbewohner und ich verschwörungstheorien auf gegenüber allen und allem, nebenbei lese ich in komischen fahrradforen schlossaufbrechtipps, und beobachte kritisch den hinterhof.

2006, Jul 14th

tja

Filed under: hello world

eigentlich wollte ich ein nettes wochenende haben, was sich jetzt reduziert hat auf einen hoffentlich netten abend heute (jedenfalls war der geplant), und einen vermutlich netten nachmittag. damit kann ich auch noch leben, das ist für ein wochenende ein ziemlich guter schnitt. dass aber ab heute und die ganze nächste woche lang 800-jahr-jubiläums-stadtfest ist, jenes also, für das schon seit mehr als einem jahr riesenkampagnen gefahren werden, plakate, ein countdownzähler in goldener-reiter-form, und erinnert sich noch eine_r an diese bunten kunststoff-bären in berlin & lebensgröße, oder ebensolche löwen(?) in leipzig? genau sowas gibts hier jetzt auch, auch wenn ich gerade nicht weiß, was es für figuren sind, pferde vielleicht, mit werbung von allem möglichen hässlichen sachen drauf, dresdner bank und beate uhse, stehen im weg rum, sehen scheiße aus und sind vollkommen nutzlos.
stadtfest also, ich bin nicht oft in der innenstadt, und zum glück ist mein wohnstadtteil von den jubeldresdenfestivitäten nicht betoffen, ich hab das diesjährige stadtteilfest ja schon dokumentiert und hinter mir, aber das ewige umwege fahren wird sicher nicht so prickelnd. das sinnvollste ist wohl, auch anhand der temperaturen, ein minimum an bewegung zu tätigen, two for one quasi.