q.e.d. - quo errat demonstrator

2006, Oct 30th

was ist eigentlich lasuröl?

die alte wohnung am wasser- oder gasturmgerippe ist heute fertig ‘renoviert’ worden. was heißt, die wände sind wieder mehr oder weniger weiß, keine größeren löcher mehr in der wand, farbklekse überall, das übliche eben. möglicherweise bleibt mir vorerst auch erspart, nochmals fast knöcheltief in lasuröl zu stehen.
wozu wird das eigentlich gebraucht? es stinkt jedenfalls wie terpentin und hat trotzdem eine ölige konsistenz (was heißt, es geht nicht mit wasser ab). wenn ich also irgendwann mal bei irgendwem beim renovieren einer wohnung helfen sollte, achtet darauf, dass keine halboffenen lasuröldosen irgendwo herumstehen, wo ich ihnen zu nahe kommen könnte, es ist wirklich eklig, diesen kram aufzuwischen.
aber der wirklich spannende teil des wochenendes war ja auch nicht der farbe-rolle-wand-samstagnachmittag, sondern der abend davor, Rhythm King and her friends, wie ich ja bereits angekündigt hatte. leider war, bis auf zwei leute, keine von den potentiellen leser_innen dieses blogs dort anzutreffen, der aufruf hier war also wiedermal umsonst. wie auch immer. es waren (natürlich) trotzdem einige leute da, die mir vom sehen oder kurz reden bekannt waren. im allgemeinen war das klientel der party anders als ich es gewohnt bin, getränke waren teuer, musik war sehr nett. und ich frage mich, ob noergel danach noch auf irgendeiner hartec-party angekommen ist. schnellere musik? gibts wohl nur dort.
es berichten ja so einige von den krawallen nach dem hertha-dynamo dresden spiel, das am selben abend stattfand. und wenn alle dresden-fans so ausgesehen haben wie die haufen, die wir am u eberswalder gesehen haben - was ich nicht wirklich bezweifeln kann und will - dann kann ich nur sagen: kein wunder dass das kein schönes spiel geworden ist. wie ein spiel, in dem die hool-nazi-mische, die bei dynamo dresden den fanhaufen macht, niemals gut werden kann. obwohl, fußball scheint ja im allgemeinen als sammelbecken für derartige whatever prädestiniert zu sein. ausnahmen wie die folgende sind leider… naja, ausnahmen.

2006, Oct 27th

auf die mappe

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bzw wohl doch eher auf die matte. jedenfalls ich. seit einigen jahren mal wieder. zahai hat ein neues hobby, und davon gerade muskelkater, der sich zwar in grenzen hält, aber trotzdem ein lang nicht dagewesenes ereignis darstellt.
heute abend spielen rhytm king and her friends im nbi. diesmal hoffentlich auch wirklich. dank noergel ist meine abendplanung gerettet.
zwei wochen uni sind rum, und glücklicherweise habe ich meine tutorien so legen können, wie ich sie ursprünglich haben wollte. jetzt fang ich nur noch einmal die woche um halb9 an statt zweimal. (und das eine mal ist eine vorlesung)
nächste woche kommen meine bücher, wobei ich die teuren (und vermutlich tollen) rauslassen musste und mir wohl zu weihnachten wünschen werde. unter anderem ist das ein tanenbaum für etwa 100€ in der aktuellen version, aber was wäre das denn für ein tolles wortspiel, ein tanenbaum unterm tannebaum. ich bin echt brilliant.
ach ja, die welt ist gut. ich bin zufrieden. selten genug der fall, vermute ich.

2006, Oct 24th

no comment

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2006, Oct 23rd

lang erwartetes wiedersehen

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mein ipod ist wieder da und anscheinend funktionstüchtig. nur zur erinnerung, ich hatte ihn vor gerade mal einem jahr gekauft, und seitdem war er zweimal zur reparatur, beide male wegen zerschossener firmware, angeblich. beim ersten mal glaub ich das sogar, da hab ich versucht, ein linux drauf zu installieren, allerdings war das - zumindest mit dem nano - ausdrücklich nicht möglich. ich hab ein neues gerät bekommen, der war wohl nicht mehr rettbar. allerdings ist der dann diesen sommer nochmal gestorben, einfach so aus dem nichts und noch in der schulzeit, was für eine katastrophe. ich hab dann resigniert, und ihn jetzt vor nem monat doch nochmal zur reparatur gegeben. gerade hab ich ihn wieder abgeholt, angeblich wurde nur eine neue firmware draufgespielt. komisch dass der ipod vorher nicht mehr anging und nicht vom rechner erkannt wurde. aber der typ am schalter meinte, die hätten bei apple so ein paar special geräte. whatever. meine musik konnten sie jedoch offensichtlich nicht retten. obwohl der ipod so aussieht wie der, den ich abgegeben habe, jetzt ist dort statt den vorherigen inhalten ein komplettes album joachim lehberg drauf, astreine fahrstuhl-musik, wenn’s noch musik in fahrstühlen gäbe. wo kommt das her? wem gehört das? oder war das der grund dafür, dass ein “firmwareupdate” 4 wochen dauert?
ein wenig - muss ich ja zugeben - hab ich doch darauf spekuliert, dass sie wieder die umtausch statt reparatur-taktik anwenden, wo doch jetzt die zweite generation ganz frisch auf dem markt ist. aber das wäre ja auch zu kulant gewesen –

an meinen nerven kratzen

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auf meiner etage wohnt eine große familie mit vielen kindern, die direkt an der angrenzenden wand ihr wohnzimmer zu haben scheint. unglücklicherweise ist besagte wand dermaßen dünn, dass wir vermutlich gegenseitig jedes geräusch hören können, das die marke zimmerlautstärke auf der dB-skala übersteigt, wenn überhaupt. ich hätte als kind auch gerne bis nach zwölf aufbleiben dürfen wollen, durch die wohnung rennen und schreien. ich hätte auch gerne viele freunde zu besuch, auch spät abends in der woche. ich schreie auch leute an, die mir auf die nerven gehen. ich kann also verstehen, was da geht und gehen kann, in so einer familie, aber ich will es nicht hören müssen. zumindest nicht dann, wenn ich mir den aufstehzeitpunkt des nächsten tages nicht aussuchen kann. ich schreibe das hier natürlich aus einem bestimmten grund: hat irgendeine einen lösungsansatz für das genannte problem, außer umzug oder amoklauf? gibt es sowas wie lärmisoliertapete?
ich geh jetzt in die küche, das ist noch eine wand mehr, und das wird wohl reichen für ein wenig konzentration.

2006, Oct 19th

mensch kanns auch übertreiben…

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Prof. Dr. Dr. h.c. P. Deuflhard

2006, Oct 18th

knurd

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I am nerdier than 96% of all people. Are you nerdier? Click here to find out!

[gefunden bei schokolade, musste ich natürlich ausprobieren]

update

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eine woche ist vergangen seit dem letzten posting. für alle diejenigen, die des zählens und/oder der interpretation eines kalenders mächtig sind, jetzt keine sonderlich überraschende aussage.
in dieser einen woche war ich tatsächlich für einen tag mit hund&&auto&&mitbewohner am meer, konkreter gesagt auf darß-zingst. besagtder tag bot eigentlich einen großteil von dem, was mensch sich (oder zumindest ich mir) von einem tag am meer so erwartet, ein wenig sonne, ein wenig wind, der hund gräbt den strand um, und einmal wurde er sogar von einer welle überspült, und es gab fisch zu essen (geräuchert, im brötchen und als suppe). der tag hat - bis auf einen sonnenuntergang - so ziemlich alle erwartungen erfüllt, und das sollte er auch, da es immerhin mein einziger urlaubstag gewesen ist.
das ist eigentlich auch unglaublich, da hab ich mal eben 4 monate frei, und dann schaffe ich es nicht, auch nur einen einzigen von meinen großen plänen umzusetzen.
am abend desselben tages waren wir noch auf einer ganz schrecklichen indyparty im rosie’s, die an schlechter musik, teuren getränken und schrecklichen gästen mehr als genug zu bieten hatte. hat mich im allgemeinen sehr an hanno-zeiten erinnert, allerdings konnte keine_r meiner begleiter_innen mit diesem terminus etwas anfangen. der dj war extrem eklig und unfreundlich, allerdings befand sich eine plattensammlung in seinem besitz und vor ort, die durchaus die basis für eine richtig gute party geboten hätte. und immerhin, nachdem ich mich dazu überwunden hatte, mit ihm zu kommunizieren und ihm nach einem bestimmten lied zu fragen, hab ich es auch bekommen. ein einziges. nie wieder indy-parties.
zwei weitere tage der vergangenen woche wurden durch einen ausflug nach dresden ausgefüllt, allerdings ist hier der einzige bleibende eindruck ‘leckeres essen’ gewesen, da ich es nicht geschafft habe, mich mit irgendwem zu treffen.
der nächste punkt war dann die tatsache, wieder einigermaßen regulär zeitig aufstehen zu müssen, mit bahn und fahrrad durch die stadt zu fahren, und dann mit 200 anderen leuten in einem großen raum zu sitzen und einer einzelnen person zuzuhören, die vor einer riesigen bzw 6 normalgroßen tafeln steht. das ganze nennt sich vorlesung, und ich finde es ganz toll, weil tatsächlich auch über sachen geredet wird, die mich interessieren und die ich wissen will. vorlesungen beginnen ja grundsätzlich eine viertelstunde später als angesetzt, aber einzelne leute kommen noch später oder gehen eher, und niemand regt sich wirklich darüber auf. außerdem ist das essen in der mensa toll - 6 verschiedene gerichte (davon eins vegetarisch bzw vegan, eins bio) plus salat-, suppen-, süßkram-, fastfood-theken, bionade zum trinken undundund. yummie. für mich, schulessen gewöhnt, ist das natürlich schon beeindruckend, deswegen muss es hier erwähnt werden.
soviel zum realitätsabgleich. ich und mein spannendes leben. har. har.

2006, Oct 11th

na endlich

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Glaubt IHNEN kein Wort!

Bielefeld-Verschwörung aufgeklärt: »Klar ist jedenfalls, daß sich inzwischen mehr Deutsche ins Ausland abmelden, als Rückkehrer registriert werden. Rechnet man die Ankömmlinge gegen die Ausreißer auf, und klammert man dabei die Spätaussiedler aus, dann haben wir von 1993 bis 2005 unterm Strich mehr als 300.000 Deutsche verloren. Es ist, als hätte sich ganz Bielefeld aufgemacht.«

[via][via]

so ist das also mit bielefeld. wer allerdings ‘wir’ ist, das diffuse kollektiv, was da die deutschen mir nix dir nix verliert, ist mir unklar. weiterhin erklärt sich somit jedwede ohnehin schon absurde ‘überfremdungs’-verschwörungstheorie als haltlos.
wenn, dann tritt hier das symptom einer unterdeutschung auf.

house, MD

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“menschlichkeit wird überbewertet”
house, MD - immer zu erkennen an misanthropischen sarkasmus und schrecklichen turnschuhen