was ist eigentlich lasuröl?
die alte wohnung am wasser- oder gasturmgerippe ist heute fertig ‘renoviert’ worden. was heißt, die wände sind wieder mehr oder weniger weiß, keine größeren löcher mehr in der wand, farbklekse überall, das übliche eben. möglicherweise bleibt mir vorerst auch erspart, nochmals fast knöcheltief in lasuröl zu stehen.
wozu wird das eigentlich gebraucht? es stinkt jedenfalls wie terpentin und hat trotzdem eine ölige konsistenz (was heißt, es geht nicht mit wasser ab). wenn ich also irgendwann mal bei irgendwem beim renovieren einer wohnung helfen sollte, achtet darauf, dass keine halboffenen lasuröldosen irgendwo herumstehen, wo ich ihnen zu nahe kommen könnte, es ist wirklich eklig, diesen kram aufzuwischen.
aber der wirklich spannende teil des wochenendes war ja auch nicht der farbe-rolle-wand-samstagnachmittag, sondern der abend davor, Rhythm King and her friends, wie ich ja bereits angekündigt hatte. leider war, bis auf zwei leute, keine von den potentiellen leser_innen dieses blogs dort anzutreffen, der aufruf hier war also wiedermal umsonst. wie auch immer. es waren (natürlich) trotzdem einige leute da, die mir vom sehen oder kurz reden bekannt waren. im allgemeinen war das klientel der party anders als ich es gewohnt bin, getränke waren teuer, musik war sehr nett. und ich frage mich, ob noergel danach noch auf irgendeiner hartec-party angekommen ist. schnellere musik? gibts wohl nur dort.
es berichten ja so einige von den krawallen nach dem hertha-dynamo dresden spiel, das am selben abend stattfand. und wenn alle dresden-fans so ausgesehen haben wie die haufen, die wir am u eberswalder gesehen haben - was ich nicht wirklich bezweifeln kann und will - dann kann ich nur sagen: kein wunder dass das kein schönes spiel geworden ist. wie ein spiel, in dem die hool-nazi-mische, die bei dynamo dresden den fanhaufen macht, niemals gut werden kann. obwohl, fußball scheint ja im allgemeinen als sammelbecken für derartige whatever prädestiniert zu sein. ausnahmen wie die folgende sind leider… naja, ausnahmen.

