q.e.d. - quo errat demonstrator

2006, Oct 18th

update

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eine woche ist vergangen seit dem letzten posting. für alle diejenigen, die des zählens und/oder der interpretation eines kalenders mächtig sind, jetzt keine sonderlich überraschende aussage.
in dieser einen woche war ich tatsächlich für einen tag mit hund&&auto&&mitbewohner am meer, konkreter gesagt auf darß-zingst. besagtder tag bot eigentlich einen großteil von dem, was mensch sich (oder zumindest ich mir) von einem tag am meer so erwartet, ein wenig sonne, ein wenig wind, der hund gräbt den strand um, und einmal wurde er sogar von einer welle überspült, und es gab fisch zu essen (geräuchert, im brötchen und als suppe). der tag hat - bis auf einen sonnenuntergang - so ziemlich alle erwartungen erfüllt, und das sollte er auch, da es immerhin mein einziger urlaubstag gewesen ist.
das ist eigentlich auch unglaublich, da hab ich mal eben 4 monate frei, und dann schaffe ich es nicht, auch nur einen einzigen von meinen großen plänen umzusetzen.
am abend desselben tages waren wir noch auf einer ganz schrecklichen indyparty im rosie’s, die an schlechter musik, teuren getränken und schrecklichen gästen mehr als genug zu bieten hatte. hat mich im allgemeinen sehr an hanno-zeiten erinnert, allerdings konnte keine_r meiner begleiter_innen mit diesem terminus etwas anfangen. der dj war extrem eklig und unfreundlich, allerdings befand sich eine plattensammlung in seinem besitz und vor ort, die durchaus die basis für eine richtig gute party geboten hätte. und immerhin, nachdem ich mich dazu überwunden hatte, mit ihm zu kommunizieren und ihm nach einem bestimmten lied zu fragen, hab ich es auch bekommen. ein einziges. nie wieder indy-parties.
zwei weitere tage der vergangenen woche wurden durch einen ausflug nach dresden ausgefüllt, allerdings ist hier der einzige bleibende eindruck ‘leckeres essen’ gewesen, da ich es nicht geschafft habe, mich mit irgendwem zu treffen.
der nächste punkt war dann die tatsache, wieder einigermaßen regulär zeitig aufstehen zu müssen, mit bahn und fahrrad durch die stadt zu fahren, und dann mit 200 anderen leuten in einem großen raum zu sitzen und einer einzelnen person zuzuhören, die vor einer riesigen bzw 6 normalgroßen tafeln steht. das ganze nennt sich vorlesung, und ich finde es ganz toll, weil tatsächlich auch über sachen geredet wird, die mich interessieren und die ich wissen will. vorlesungen beginnen ja grundsätzlich eine viertelstunde später als angesetzt, aber einzelne leute kommen noch später oder gehen eher, und niemand regt sich wirklich darüber auf. außerdem ist das essen in der mensa toll - 6 verschiedene gerichte (davon eins vegetarisch bzw vegan, eins bio) plus salat-, suppen-, süßkram-, fastfood-theken, bionade zum trinken undundund. yummie. für mich, schulessen gewöhnt, ist das natürlich schon beeindruckend, deswegen muss es hier erwähnt werden.
soviel zum realitätsabgleich. ich und mein spannendes leben. har. har.

1 Comment »

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  1. es gibt also auch in großstädten provinzparties mit schlechter musik und schrecklichen leuten?
    auf jeden fall kann ich mir sehr gut vorstellen, was du meinst… ;-)

    Comment by ghost dj — 2006, Oct 18th @ 4:30 pm

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