q.e.d. - quo errat demonstrator

2006, Nov 29th

ad absurdum

Filed under: hello world

es gibt ja viele lächerliche versuche, die sich die »rettung der deutschen sprache« auf die fahnen geschrieben haben.
einer davon ist, einen backslash als »rückstrich« zu bezeichnen. und fast im selben satz funktionen, die in einem umfangreichen programm als winzig und unbedeutend (aber trotzdem notwendig) begriffen werden, »funktiönchen« zu nennen.

2006, Nov 27th

mathefreund_innen

ich bin immer wieder froh, dass ich leute kenne, die zeit, nerven und fähigkeiten haben, mir mit meinen matheproblemen weiterhelfen zu können. es gibt ab und zu - vielleicht kennt ihr das auch - so aufgaben und punkte wo es einfach nicht weitergehen will, zumal sich meine genialität und mein formelgedächtnis ja in grenzen zu halten scheint. da gibts dann entweder die möglichkeit des defacement by incompetence in irgendwelchen matheforen, komiliton_innen zu fragen, die haben auch meist keine ahnung, oder sich eben an besagte mathefreundinnen zu wenden. natürlich ist es nicht so, dass ich sie oder sie sich nur über ihre mathe- oder computerkenntnisse definieren, aber dieses posting hier widmet sich eben der tatsache, dass sie mir schon öfter weitergeholfen haben. deshalb gehen jetzt ganz viele “danke”s an case, jelena und strings.together. und wenn ihr mal in der gegend seid, versuche ich auch mal, sowas zu bauen. aber ihr kennt ja meine koch- und backkünste…

2006, Nov 26th

der antwortsturm

auf mein letztes posting war so überwältigend, dass ich der fairness halber keine der antworten veröffentlichen kann, ich würde mit sicherheit irgendwen vergessen. da müssen wohl leider alle, die auch gerne wissen wollten, wie ein tri-state funktioniert, google bedienen und dabei genauso erfolglos bleiben wie ich.
dieses wochenende, das heißt, spring abprubt hin und her zwischen elektronischer musik in laut und mathematischen problemen in anscheinend unlösbar, tu noch ein wenig verpeiltheit und ganz viel nett dazu, und es ist fertig.
am freitag fand eine weitere peng-peng-megapeng party im nbi statt. minipli 225 als angekündigten act fand ich zunächst etwas abschreckend, deren letzter auftritt im festsaal war mir noch zu gut in erinnerung - gesang in viel zu hohen tönen und ganz viel glitzer.
der auftritt am freitag war nicht wesentlich anders, hat mir aber aus irgendeinem grund viel besser gefallen.
und falls ihr euch wie ich mal fragen solltet, warum minipli 225 so sehr klingt wie räuberhöhle, das könnte unter umständen an der personalunion liegen. am freitag jedenfalls klangs trotz hohem gesang eher nach minipli 550, und leider unterstützt blogsome das musikeinbinden nicht, deswegen gibts “nur” nen link.

gestern dann subversiv bis um 5, elektrofloor auf der 20ies party. irgendwie etwas absurde kombination, aber ich hab es geschafft, mich den ganzen abend von martini und cuba libre zu ernähren ohne jetzt pleite zu sein für den restlichen monat.

im augenblick versuche ich gerade meine verpeiltheit in grenzen zu halten und die doofen zettel abzuschreiben, aber ich denke das kann ich auch morgen noch tun und stattdessen den tag heute lieber ruhig angehen lassen.

2006, Nov 24th

wie geht das?

bitte um hilfe. auf dem folgenden bild ist eine schaltung schematisch abgebildet, die den namen tri-state trägt. das kommt daher, dass das ausgangssignal (Y) drei zustände annehmen kann: 0, 1 und x. letzteres bedeutet, die schaltung sperrt hochohmig. wie das entsteht, hängt ab von den eingangssignalen (CS und X). kann mir irgendeine erklären, wie das im konkreten funktioniert? welcher mosfet den anderen wie stark beeinflusst?
ich denke ja, egal was die inneren beiden transistoren machen (die sind ja auch ein inverter), sie hängen ja weder an Source noch Drain, wenn die beiden äußeren sperren. aber wie jetzt genau?


[click to enlarge]

2006, Nov 21st

laufwerke

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fehler10

2006, Nov 20th

ahja

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Verdacht: Party-Droge lässt Geldscheine zerbröseln

Womöglich ist “Crystal Speed” der Auslöser für die zerfallenden Banknoten. Oft werden gerollte Geldscheine verwendet, um den Stoff durch die Nase zu ziehen. In den Drogen enthaltenen Sulfate könnten in Verbindung mit Schweiß aggressive Säuren bilden.
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und daraus lernt, wer diese drogen konsumiert, benutzt besser die geldscheine von anderen leuten?

die sbahn

Filed under: hello world

da ist eine sbahn am südkreuz mal eben auf einen servicewagen drauf, heute morgen um 10:25, ihr habt sicher davon gehört. danach fielen ganz viele züge aus und noch mehr fuhren nur verspätet und unregelmäßig. das erklärt allerdings nicht, warum mensch auch auf die züge vorher schon ewig lange warten musste. vielleicht wäre es mal gut, endlich das alkoholverbot für s-bahn-fahrer_innen zu erlassen, zumindest vor 14°° ortszeit.

back to the roots

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statistisch gesehen liegt dieser blog zur zeit bei etwa 5 hits pro tag. das ist nur noch etwa 1/6 von dem, was sich hier noch im September an täglichen hits sammelte (zur erinnerung, das war der vorletzte monat). von wegen, gleichziehen mit dem sächsischen verfassungsschutz, das war wohl etwas zu früh ‘gefreut’. allerdings hat sich auch einiges geändert. ich verbringe meine zeit nicht mehr mit bloggen, sondern mit haufen- oder zettelweise homework, erschreckenderweise hausaufgaben, die tatsächlich auch gemacht werden müssen - für mich (faul) in kombination damit, dass die leider nicht in die “schlag das script auf und setz die zahlen ein”-kategorie passen wollen, außergewöhnlich viel arbeit. also genau jene kategorie, die schulhausaufgaben zumeist ausgemacht hat. aber da ist das niveau auch ein ganz anderes. (das brauch ich ja aber auch niemandem erzählen)

ich bin gerade ein wenig angenervt von permanent unzuverlässigen leuten im real life und wirklich angenervt von leuten wie diesem typen, der glaubt mit seinem dummen gebashe anderer blogger_innen bei wem auch immer punkten zu können. und das auch schafft bei leuten, von denen es sowieso nicht anders zu erwarten war.

2006, Nov 19th

tier, natur, ohne polizei diesmal

die heutige ausgabe beschäftigt sich mit dem phänomen kiwi.
punkt 1) DIE kiwi - als frucht

Die Kiwifrucht (Actinidia deliciosa, Syn.: Actinidia chinensis), kurz „Kiwi“ oder auch „chinesische Stachelbeere“ genannt, ist die kugelig bis eiförmige, essbare Frucht des chinesischen Strahlengriffels.

ich mag gerne kiwis. die schmecken lecker und anscheinend sind sie sogar gesund. sie machen sich sehr gut in pur, in salaten oder in cocktails. da das quantitative vorkommen von wassermelonen, nektarinen und pfirsichen jahreszeitbedingt abnimmt, ist die kiwi aktuell mein lieblingsobst.

das ist ein MRT (magnetresonanztomographie) einer kiwi. mehr darüber (und über kiwis) erfahrt ihr hier.

punkt 2) DER kiwi - ein vogel

der kiwi ist ein laufvogel, der in neuseeland wohnt.

Sie [Kiwis] tragen ein braunes Gefieder, das fast wie eine Behaarung wirkt. Den Kiwis fehlt wie allen Laufvögeln der Brustbeinkamm, an dem normalerweise die Flugmuskulatur ansetzt. So haben die Kiwis zwar noch kleine, vier bis fünf Zentimeter lange Flügel, sind aber nicht in der Lage, damit zu fliegen. Die Flügel tragen an den Enden kleine Krallen und bleiben unter dem Gefieder verborgen. Die Krallen haben keine erkennbare Funktion und sind offenbar Rudimente, die man gleichermaßen bei manchen Emus und Kasuaren findet.
Kiwis besitzen keinen Schwanz, was dazu beiträgt, dass sie eine ungewöhnliche ovale Körperform haben. Zu diesem Erscheinungsbild tragen auch die weit nach hinten verlagerten Beine bei. Diese kräftigen Beine tragen, wie bei den meisten Vögeln, vier Zehen; mit ihnen vermögen Kiwis gut und schnell zu laufen. Längere Fluchtdistanzen erübrigen sich aber meist in ihrem unübersichtlichen Lebensraum.
Der Kopf der Kiwis ist relativ klein, der Schnabel sehr lang und nach unten gebogen. Beim Streifenkiwi wird der Schnabel über 20 cm lang. […] Um im Stand das Gleichgewicht zu halten, stützen Kiwis sich oft auf ihren Schnabel. Kiwis können nicht besonders gut sehen, dafür aber um so besser hören und – eine Besonderheit unter Vögeln – sehr gut riechen

warum ich über kiwis schreibe? ich habe gerade einen kurzfilm gesehen (den ich euch natürlich auch nicht vorenthalten will), und das hat mich bewogen, über kiwis nachzudenken.


und weil ich gerade dabei war, und weil es ja irgendwie zum thema passt, musste ich auch ein wenig über lemminge lesen, kleine nagetiere aus der familie der wühlmäuse, denen ein einschlägiger ruf anhaftet, und zwar der des kollektiven suizids.
sie können sehr gut schwimmen, und wenn sie auf der nahrungssuche wandern, durchschwimmen sie auch flüsse, seen, fjorde.

Besonders bekannt sind die Lemminge durch den im Jahre 1958 von Walt Disney veröffentlichten Film “White Wilderness”. In diesem Film wurde eine Massenwanderung von Lemmingen mit anschließendem kollektiven Selbstmord dargestellt. Hier handelte es sich jedoch um gestellte Szenen, die sich so nie in der Natur abgespielt haben.

sagt wikipedia, und das ist noch verharmlost. die filmcrew hat - so gibts berichte - einige lemminge gekauft, sie auf eine sich drehende scheibe gesetzt und sie im kreis laufen lassen, und nachdem so der effekt einer großen masse von lemmingen erzeugt wurde, wurden die tiere gegen ihren willen in eine schlucht geworfen. das wurde gefilmt und als naturgegebenheit verkauft.

der lemming im video ist ein steppenlemming, der in osteuropa und asien vorkommt.


“richtige” lemminge sehen so aus:

2006, Nov 17th

s-bahn-drama

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etwas frustriert vom mobile- und computerzeitalter und gleichzeitig ernsthaft begeistert von der heutigen ti-vorlesung (schenkt mir doch bitte einen elektrobaukasten, das ist viel toller als das electronic workbench - simulationsprogramm, das noch dazu eh nur unter windows zu laufen scheint. aber falls es sowas auch als open source variante gibt, wäre ich über einen tip dankbar) durfte ich ein sehr lustiges und gleichzeitig dramatisches schauspiel mitansehen:
drei kinder (schätzungsweise 4, 8 und 9 jahre) und deren oma sprangen im letzten augenblick durch die sich schließenden sbahn-türen (große rote lampe blinkt und irgendwas lässt ein warnsignal ertönen). genauer gesagt schafften es zwei der kinder und die oma. das dritte kind stand draußen. das größere der beiden drin-kinder fing panisch an zu schreien, ebenso die oma, und wohl weil das draußen-kind das von draußen sehen konnte fing es auch an zu schreien. dann bewies es allerdings geistesgegenwart und rannte zum fahrer_innenkister, ein weg von wenigen metern, und drückte vermutlich sein tränenverschmiertes gesicht an die scheibe. das schien zu wirken, die türverriegelung wurde gelöst, das grüne lämpchen leuchtete auf, aber die oma trommelte weiter an die scheibe. das kind draußen nun verwirrt schauend, und nach etwa 10 sekunden wies ich, hilfsbereit wie ich bin, darauf hin, dass sie die blöde tür nun öffnen könne. das kind stieg ein, die bahn fuhr los. alles gut. denkste. die oma fing an, das kind vollzupöbeln, warum es denn nicht eingestiegen sei, und behauptete steif und fest, als sie eingestiegen sei wären die türen noch offen gewesen. dass sie selbst schon fast in den sich schließenden türen eingeklemmt wurde und gleichzeitig mit ihrem hintern dem späteren draußen-kind den zugang versperrt hatte, wollte sie nicht hören.
ich fand die sache die ganze zeit über schon sehr amüsant, und absurd wurde es an dem punkt, wo das kind aus seinem rucksack ein handy auspackte und wohl an irgendwen eine sms schrieb. ich kann mich noch daran erinnern, als ich früher verloren ging, hatte ich kein telefon dabei, und auch kein geld. und genau das war der punkt des verloren gehens - alleine in einer unbekannten ungebung ohne kontaktmöglichkeit zu wem auch immer. alles drama queens_kings.