q.e.d. - quo errat demonstrator

2006, Dec 31st

warum die welt mal besser war…

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ohne überheblich wirken zu wollen, aber was für einen sinn haben denn bitte solche websites?
*~ Meine süße Knuddelwelt*~
dagegen ist myspace ja garnichts. für alle, die sich das nicht geben wollen, sei nur kurz der begrüßungstext zitiert:

HuHu naa?? Wie gehts?? Ich hab euch ma was zusammengeschrieben damit ihaa bescheit wisst üba meine kleine süße knuddelige Welt !!!

Ich hoffe euch gefällt es und nich mein GB vergessen !!

Ich lübzz dich mega doll G-$tar !!! 4-Ever

im sinne eines, uhm, wie hießen nochmal diese bücher, in die mensch alle seine freund_innen einträgt? warum ist sowas online?
immerhin liest die person einen vernünftigen blog, den mädchenblog nämlich, und vielleicht stellt sich auch mit zunehmendem alter noch eine erleuchtung ein, und vielleicht war ich mit zwölf auch so komsisch drauf, obwohl, nein, war ich nicht.
aber amüsant ist es schon, was das net so zu bieten hat.
liebe princess, was heißt denn »lübzz«?

goodbye, 23C3

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so, das war’s. congress und after-23C3-party sind vorbei. ich habe einige gute vorträge&workshops gesehen, ein paar verpasst, und vermehrt wurde dieses jahr von sogenannten 80-euro-hacks berichtet, inhaltlich sinnlose vorträge, die für die rezipientin komplette zeitzverschwendung waren und für die vortragenden eine umgehung des eintrittspreises darstellten.
ich werde vielleicht in den nächsten tagen über die spannenderen der sachen schreiben, die ich dort gesehen habe.
es waren einige nette leute dort, ein paar habe ich wiedergetroffen, andere neu kennengelernt, und jetzt komme ich irgendwie zurück aus der realität, wo alles irgendwie möglich ist, in die realität, die mein alltag ist. allerdings ist der übergang dorthin doch recht nett, denn string und jelena und sakızağacı sind ja noch da, und es ergeben sich für mich sehr aufschlussreiche diskussionen und experimente. beispielsweise wurde mir hilberts hotel vorgestellt. wenn abzählbar unendlich viele insassen abzählbar unendlich vieler busse in dem hotel, das abzählbar unendlich viele zimmer hat und in dem bereits abzählbar unendlich viele leute wohnen, einchecken wollen, ist es dann möglich, allen von ihnen platz zu machen? kurze antwort: ja. lange antwort: hier lesen. ein weiterer diskussionsgegenstand war das butterbrot-”paradoxon”. um zu beweisen, dass es kein hirngespinst im zusammenhang mit murphys law ist, sondern tatsächlich funktioniert, wurde eine toastscheibe auf einer seite mit (aus welchem grund auch immer) ketchup bestrichen und durch die gegend geworfen. resultat: die scheibe fiel bei freiem wurf aus der hand, in die luft etc pp so gut wie immer mit der ketchuplosen seite nach unten. beim fall von einem etwa standard-küchtentisch-hohen tisch jedoch lag _immer_ die ketchupseite unten (bis auf einmal, da ist die brotscheibe auf ein rad des schreibtischstuhls gefallen und dann umgekippt und mit der ketchuplosen seite gelandet). schlagende beweise.

2006, Dec 25th

i wanna be communism

jaja, das ist alt, ich weiß, aber ich habs gerade erst bemerkt:



klick

[via1:sammelsurium] [via2:classless]

heureka

Heureka, englische Schreibweise auch Eureka, heißt Ich hab’s (gefunden) (griechisch ηύρηκα, ich habe gefunden, Perfekt von ευρίσκω, ich finde).

Der Ausruf ist nach einer von Plutarch und Vitruv überlieferten Anekdote berühmt geworden, derzufolge Archimedes von Syrakus unbekleidet und laut Heureka! rufend durch die Stadt gelaufen sein soll, nachdem er in der Badewanne das nach ihm benannte Archimedische Prinzip entdeckt hatte. Seitdem ist Heureka ein freudiger Ausruf bei der gelungenen Lösung einer schweren Aufgabe.

die gelöste schwierige aufgabe war natürlich nicht eine tolle mathematische oder eine aus der e-technik, das wäre ja noch schöner, aber immerhin, wie das lps so zutreffend formuliert hat:

das schöne an weihnachten ist, dass, sobald es vorbei ist, es noch ein ganzes jahr dauert, bis zum näxten mal.

ja, es ist vorbei, vor einigen stunden bin ich mit string, jelena, ohne den hund und mit einer grooooßen schweren tasche wieder in der großen stadt angekommen. es war garnicht so schlimm.
das essen bei t. war wie erwartet sehr gesund und sehr lecker (möhren-kohlrabi-kartoffel-käse-auflauf und bionade), dasselbe gilt auch für das essen bei o., nudelsalat, tomaten-gurken-feta-etc-salat und obstsalat (banane, mango, sharon). kritischer punkt war das vorbeischneien bei den großeltern, zu dem ich mich hatte überreden lassen, das ganze elend von wir reden aneinander vorbei und unterbrechen uns dabei noch gegenseitig - unsägliches redeverhalten. aber nachdem das abgehakt war, war der tag doch recht angenehm. ich habe gelernt, dass das chlor im leitungswasser und das fluor aus fluoretten oder salz das selbstbehauptungszentrum im gehirn zerstören (ich wusste nicht, dass es das gibt).
(t. hat ein buch, “wasser&salz,quelle des lebens” hieß es, in dem lauter solche sachen drinstehen, über das evil speisesalz, das gute himalaya-salz und so. der schreibstil war allerdings so sehr verschwörungstheoretisch abgedroschen, dass das buch einfach nicht ernstnehmbar war, selbst wenn ich gewollt hätte. und wenn leute mit wasser reden wollen, und denken dass es was bringt, was auch immer, geht das dann doch irgendwie zu weit. dem wasser zu sagen “du machst mich krank”, einem teil desselben wassers “quelle des lebens zuzuflüstern”, einem dritten teil “adolf hitler” und einem vierten “mutter theresa”, und dann das wasser einzufrieren, und anhand der (beim ersten und dritten »chaotische, krebsgeschwürartige«, beim 2.&4. geordnete kristalle) struktur aussagen darüber treffen zu wollen, ob das wasser urteilsfähig ist - naja, soll jede darüber denken was sie will. mir ist das etwas too much, und interessanterweise schlage ich damit in den letzten zwei generationen meiner familie aus der reihe. so pseudowissenschaftliche unbelegte behauptungen und auslegungen von zufällen sind einfach nicht mein ding. natürlich glaube ich auch nicht, was der ernährungsberater auf der kellogspackung mir erzählen will. und vielleicht habt ihr recht. vielleicht aber auch nicht. ich will pizza essen.)

am abend - also nach dem offiziellen »meine familie, m. und ich«-teil - war ich mit m. und string kurz jelena treffen, dort rumhängen und dann doch irgendwie schlafen gehen. heute habe ich dann den halben tag halb krank verschlafen und den rest mit essen verbracht (traditionelles weihnachtsessen mit einem großen knusprigen vogel, rotkraut, kloß). dann wieder schlafen, und zurück nach hause fahren. auf meinem kleinen tisch liegen jetzt viele sachen, von denen leuten dachten sie mir schenken zu müssen (die hälfte der süßigkeiten hat m. bekommen). ein todschicker crumpler-rucksack war das hightlight (die boxhandschuhe hatte ich ja schon vorher), aber den hatte ich ja “erwartet”, erstaunt (und begeistert natürlich) war ich über einen neuen blaugestriftgeringelten gürtel & mcDonalds-gutscheine, begeistert von einer flasche martini und einem ju-jutsu-brevier mit prüfungsordnung und inhalten, und einem stephen hawking-buch und hörspielen vom leipziger hörspielsommer, irritiert von einer kirchenkerze.
(die anderen sachen waren auch toll, werden aber nicht erwähnt, weil ich ja nicht alles aufzählen kann und will).
das tollste, was ich dieses jahr verschenkt habe, war das hier:


spätestens zusammen mit dem klassiker »The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy« (im selben paket mitgeschenkt) hätte die bedeutung allerdings auch eindeutig sein sollen. (no offense ;) )

jetzt ist es jedenfalls vorbei, und bis zum congress sind noch zwei tage. im zusammenhang damit habe ich dann wieder festgestellt, wie klein doch das internet ist, irgendwie, zumindest, wenn mensch sich in kreisen mit einem gewissen inhaltlichen niveau bewegt (diesen blog und vorallem dieses posting ausgeschlossen).

2006, Dec 22nd

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2006, Dec 20th

trusted computing

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…sounds great, doesn’t it?


2006, Dec 19th

just another countdown

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noch drei tage uni. ich liege mit meinen zetteln doch einigermaßen gut in der zeit (zumal für die zu bearbeitenden die tutorien noch anstehen und sich damit sicher noch einige unklarheiten in luft auflösen werden). ich würde meinen momentanen zustand als satt und zufrieden bezeichnen, und andererseits stelle ich fest, eine woche ohne training ist ganz schön lame.
ich werde bis einschließlich samstag noch in der stadt weilen und dann pflichtbewusst zum familienevent in die provinz fahren. zugegebenermaßen mehr freiwillig als pflichtbewusst, denn a) ist da glücklicherweise schon seit jahren nicht mehr viel vom “konventionellen” heile welt-glückseligkeits-geseier übrig, b) ist das essen bei t. immer sehr lecker und gesund, und c) bin ich auch nicht alleine dort, sondern m. ist dabei und das wird sicher ganz toll. außerdem kommt jelena aus trondheim bzw prag zurück, und ich hab sie seit ihrem abflug im sommer nicht mehr gesehen. mal sehen, das wird sicher nett, und schließlich fahren wir ja auch schon einen tag später zurück, denn der congress steht vor der tür, und DAS, werte leser_innen, wird fast ganz sicher ein lustiger spaß.
der himmel draußen ist rosa, heute muss ein schicker sonnenuntergang gewesen sein, und bei all den plänen ist eigentlich nur noch die frage nach der freitäglichen abendgestaltung zu beantworten. vielleicht lässt sich string zu sushi überreden.

2006, Dec 18th

Filed under: hello world

yay, meine handschuhe sind angekommen. die sind sogar noch schicker als ich gehofft hatte, und verbessern damit meinen nicht so wirklich guten tag um einiges. natürlich blöd, dass der zustand des trainings sich gerade am besten mit weihnachtspause beschreiben lässt, und ich sie so nicht wirklich ausprobieren kann, sondern noch bis januar warten muss. schade, die scheint es hier nicht zu geben, die “sportfreaks”, die die schulfreie zeit nutzen, um jeden tag und den ganzen tag lang zu trainieren (das training findet in einer schulsporthalle statt - also müssen die matten abends nicht weggeräumt werden und es hängen keine doofen kinder rum). so bin ich mir jetzt schon ziemlich sicher, dass der vorauszuahnende ungesunde lebensstil der nächsten zeit (viel essen [weihnachten, hoffentlich] gefolgt von sehr wenig essen, schlaf und umso mehr kaffee, anderweitigen aufputschmitteln und zigaretten [congress]) meiner gerade wiederbelebten kondition den erneuten todesstoß versetzen wird. obwohl ich da ja auch sagen würde: was solls. passiert halt.

2006, Dec 17th

“rockin’ d’nb”

interessant. die musik, die a.vacate machen, und die ich mir somit gestern im subversiv live anhören konnte, scheint eine mischung aus punkrock und D’n'B zu sein. sprich, nimm einen schönen tanzbaren D’n'B-beat und spiel ihn mit gitarre, schlagzeug und bass. macht sich gut, musik ohne gesang ist oft sowieso die beste, und auf jeden fall hörenswert ···

Sounds like: The End of the World, a Helicopter landing, Godzilla having a fight with King Kong. Broken glass. serrated titanium, Water, unorthodox white noise. A riot in a mental institution!

2006, Dec 16th

maquarium

tja, wenn mensch irgenwann mal mit ihrem mac nichts mehr anzufangen weiß, lässt sich durchaus sowas damit machen:

[via]