ich finde es gerade sehr gut, dass dieser komische trend, pfennigabsatzschuhe im boxstiefelstyle, endlich vorbei ist. zumindest sieht mensch solche exemplare nur noch sehr selten auf der straße (ist mir heute aufgefallen, als ich eine person mit außerordentlich hässlichen “germany”-special-edition-stiefelchen (von basics oder so) an der ampel stehen sah). diese dinger mit den absätzen laufen ja eigentlich auch dem kompletten sinn dieser art der schuhkonstruktion zuwider. nun, um zum punkt zu kommen, warum finde ich es gut, dass dieses phänomen vorüber ist:
vor zwei oder so wochen kam ich mehr oder weniger zufällig dazu, zwei boxkämpfe im fernsehen zu sehen (boxen im ersten, harrgh). ich finde boxen a) extrem langweilig - alle spannenden techniken sind durchs regelwerk verboten, b) zumeist extrem unansehlich - schwitzende haarige halbnackte typen sind nicht jedermenschs sache, schon garnicht wenn glänzende hosen anhaben und möglichst noch werbung auf den rücken gemalt, c) und speziell bezüglich boxen als sport im allgemeinen - im rl nicht effektiv, siehe punkt eins. okay, ich habe wie gesagt trotzdem zwei kämpfe gesehen.
eigentlich ist aber nur der erste davon erwähnenswert: jameel mcCline gegen nicolai valuev - der kampf endete ziemlich schnell und dadurch, dass mcCline eine hässliche verletzung am knie davontrug, auf dem boden saß und nicht mehr aufstehen konnte. auch das nur am rande erwähnt, er wurde dann auf einer bahre aus dem ring getragen, was wirklich sehr schade war, zum einen weil valuev als der haarigere und ekligere von beiden so den kampf gewonnen hat, und zum anderen, weil mcCline ziemlich schicke schuhe anhatte, mit denen er nun garnicht mehr laufen konnte. das waren natürlich boxstiefel, der gedanke liegt nahe. und sie sahen so aus:

schade an boxstiefeln ist leider nur, dass es schon irgendwie blödsinn ist, sie auf der straße anzuziehen. selbst und gerade dann, wenn sie keine pfennigabsätze haben.

