q.e.d. - quo errat demonstrator

2007, Feb 23rd

chaos communication camp 07

es gibt erste propagandamaterialien, banner, desktophintergrund, das wiki zum informieren. der link ist am rand im bild zu finden.
optisch 1:
ich mag diese rakete ja, wie auch immer sie heißen mag. heart of gold oder fairy dust rocktet…
optisch 2:
ich habs ja gewusst, dieser font ist großartig. auf meiner letzten plakatidee habe ich den auch verwendet, und trotzdem wurde es eiskalt abgelehnt. ich hatte aber auch keine rakete. vielleicht lags daran. whatever: neuropol downloaden?

2007, Feb 21st

semester abhaken

Filed under: hello world

ich kann’s kaum glauben, ich hab tatsächlich das erste semester “überstanden”, vorallem die klausuren am ende. nach der letzten von 3 klausuren am montag - die, die gleichzeitig auch am schlechtesten gelaufen ist - bin ich aufgrund einer art verzweifelten leichtsinns mit etwa 10-15 komiliton_innen noch was trinken gegangen, um dabei ausführlich die gerade geschriebene klausur zu analysieren. im zuge dessen wurde meine eh schon wacklige theorie, die klausur möglicherweise doch bestanden haben zu können, quasi niedergetrampelt, teils durch im nachhinein entdeckte fehler, teils durch die negative stimmung aller beteiligten. im endeffekt war diese sorge tatsächlich unnötig (wenn auch nicht unberechtigt), da ich besagte klausur immerhin mit einer 2 bestanden habe. und ich muss sagen, das finde ich schon ziemlich gut, anhand der tatsache, dass die durchfallquote etwa 50% betragen hat (obwohl die “bestanden-4″ schon von 20/40 auf 16/40 runtergesetzt wurde). yay, whatever, ich bin zufrieden mit mir und der tatsache, dass ich in den ferien höchstwahrscheinlich nicht für eine der nachklausuren lernen muss.

2007, Feb 19th

contested #2 update #2

ein erster versuch meinerseits. graphisch nicht sonderlich aufwendig, inhaltlich auch eher ein klassiker.

contested #2 update

der angekündigte beitrag von schocktherapie. gibt’s auch in gelb. sehr hübsch, auch wenn die schrift auf den ersten blick schwer zu lesen ist…

ich hoffe weiterhin auf einen beitrag von m., und auch ich hab jetzt wieder viiiiiel zeit. kommt also alles irgendwie.

2007, Feb 17th

kamera_atlas

Filed under: privacy, surveillance

na aber klar doch. private überwachungskameras - sinn hin oder her. in baden-würtemberg gibt es wohl überlegungen, wie sich das netzwerk privater kameras in die ermittlungen der polize einbinden ließe. laut fefe fallen unter diese regelung auch webcams¹. das soll wohl so aussehen,

dass für die Polizei ein “Atlas” aller Videokameras erstellt [wird] und diese [also die jungs und_oder mädels in grün] eine Kooperationsvereinbarung mit den Betreibern erwirken soll.

ein wenig verwundert hat mich bei dem neuen statement der allgemeinen austicker eigentlich nur noch, dass die imho falsche der zwei gängigsten begründungen zur rechtfertigung dafür, dass hier permanent grundrechte durch den häcksler gejagt werden, herangezogen wurde:

Als Grund für die Ausdehnung der Videoüberwachung gibt Rech die “Gefahr islamistischer Terroranschläge” an, die Idee dazu war nach den gescheiterten Bombenattentaten im Sommer auf Regionalzüge entstanden.

richtigerweise hätte doch der “schutz des geistigen eigentums, vorgehen gegen urheberrechtsverletzungen” dafür herhalten müssen.

¹ falls ihr’s nicht gemerkt haben solltet: das “laut fefe” war der disclaimer. könnte auch nur ne weltverschwörung sein.

2007, Feb 15th

wth??ß?

Filed under: hello world

was auch immer mit meinem template passiert ist - ich hab nix damit gemacht - keine ahnung, ich werd erstmal garnichts tun und vielleicht repariert es sich bis morgen von selber, bzw mein browser kriegt sich wieder ein, oder was auch immer da schief läuft. ich hab gerade keine lust ich darum zu kümmern, ich bin genervt von dem stress, von blöden kidprolls und von mir selbst [-mitleid|-… schuld]. mwah. oO

2007, Feb 14th

contested #2

ich bin begeistert, es gibt tatsächlich leute die banner gebaut haben, und sogar richtig schicke:

sakızağacı:

jelena:

strings.together:

und seitdem ich den aufruf hier geposted habe, hatte ich natürlich auch schon vor, selber ein banner zu bauen. das geht nur gerade im stress unter, den ich mit den ganzen blöden klausuren habe, kommt aber in kürze. versprochen.

EDIT:

schocktherapie:

/me:

2007, Feb 9th

contested

(dieser beitrag bezieht sich auf die möglichkeiten, dinge sichtbar zu machen speziell in der sogenannten blogosphäre)

anti-surveillance-banner-contest

sei es personenbezogen oder allgemein, banner sind oftmals der effektivste und einfachste weg, leute auf bestimmte dinge aufmerksam zu machen. denkbar sind verschiedenste themen:

vorratsdatenspeicherung
online-durchsuchung
TKÜ
biometrischer reisepass
RFID
chipkartensystem
residenzpflicht
überwachung des öffentlichen raums
flächendeckende kreditkartenüberprüfung
hartzIV

alle diese dinge greifen maßgeblich in das leben der betroffenen personen ein und beschränken sie in ihrer freiheit und/oder ihrer lebensqualität. es geht nicht darum, “nichts zu verbergen” zu haben oder eine “gute bürgerin” zu sein, es geht darum, dass im rahmen der aktuellen gesetzgebung und dem agieren der (sicherheits)behörden permanent grundrechte verletzt und eingeschränkt werden, beispielsweise das briefgeheimnis, die reisefreiheit oder die unverletzlichkeit des wohnraums.
es geht darum, dass viel zu viele blogs und ihre verfasser_innen in ihrer eigenen kleinen welt vor sich hindümpeln ohne über den tellerrand hinauszuschauen, ohne das medium zu nutzen, dessen mächtigkeit sie vielleicht auch nicht erkannt haben. ich bin sicher keine anhänger_in des “neue medienmacht “volks”stimme durch blogs”-quarks, aber es ist ein fakt, dass gerade populärere blogs durchaus viele leute erreichen, und diese möglichkeit ausgenutzt werden sollte, um ein bewusstsein dafür zu schaffen, dass diese “freiheit” und anonymität gerade durch die vorratsdatenspeicherung in akuter gefahr ist.
was ich vorschlage, ist mit sicherheit viel zu wenig, und hoffentlich auch erst der anfang.

nutzt die macht der bunten bilder.
pathos ahoi.

“salamitaktik”

Filed under: privacy, surveillance

ich hab mich ja schonmal mehr oder weniger über schäuble, datenschutz, grundgesetz und onlinedurchsuchung ausgelassen. auf diesem gebiet gibt’s jetzt auch mal wieder was neues, brühwarm (bzw lauwarm, weil von gestern, entschuldigt bitte, ich lese die taz nicht, mit gutem grund), ein interview zum thema rundumschlag zur einschränkung von bürgerinnenrechten (zusammengefasst), es trägt den treffenden titel “terroristen sind auch klug”. aha. na dann.
string hat zwei der bezeichnendsten stellen schon rausgesucht, aber weiter nichts dazu geschrieben, und auch ich habe vermutlich wenig mehr zu bieten als unqualifiziertes herumgequake und -gemecker, aber das ist mein blog und ich darf das.
dass da im schäuble-schädel irgendwas kaputtgegangen sein muss, ist uns ja schon länger klar gewesen. allerdings sollen gerüchten zufolge nach veröffentlichung des interviews in der taz dort so einige leute angerufen haben, um zu fragen, ob der wolf denn nicht zufällig ein wenig geistig umnachtet war zum zeitpunkt der befragung, übermüdet, auf irgendwelchen komischen drogen, und nein, er war es nicht sondern meint das alles ernst.
mit “das alles” meine ich zum beispiel solche sachen:
weil ja die offizielle demokratie als solche durch leute wie schäuble und ihre politik zunehmend untergraben und verfremdet wird, muss er für sich wohl eine neue definition von demokratie schaffen. zur erinnerung:

Die Demokratie (griechisch δημοκρατία, von δήμος démos „Volk” und κρατία, kratía „Macht, Herrschaft, Kraft, Stärke”) bezeichnete zunächst im antiken Griechenland die direkte Volksherrschaft. Heute wird Demokratie zumeist als allgemeiner Sammelbegriff für Herrschaftsformen gebraucht, deren Herrschaftsgrundlage aus dem Volk abgeleitet wird: z.B. direkte Demokratie, repräsentative Demokratie, Radikaldemokratie, Basisdemokratie.

und das sagt schäuble:

Q: Ist das nicht eine Salamitaktik? Bei der Einführung neuer Technologien wird beteuert, die Sicherheitsbehörden bekämen keinen Zugriff auf die anfallenden Daten. Und kaum ist die Technologie durchgesetzt, nutzt man das nächstbeste Verbrechen, um der Polizei doch alle Zugänge zu öffnen.

A: Das wäre vielleicht bedenklich, wenn es eine absichtliche Taktik wäre. Aber beim Mautgesetz gab es sicher keinen derartigen Hintergedanken. Heute bin ich ja auch viel vorsichtiger. Von mir hören Sie keine Versprechungen mehr, dass alles so bleibt, wie es ist. Das wäre auch undemokratisch.

außerdem, ist schäuble überzeugt, dass

Die meisten Menschen über Terrorismus und Kriminalität beunruhigt [sind], nicht über polizeiliche Schutzmaßnahmen. Sie wollen, dass der Staat ihre Sicherheit garantiert.

auf die frage hin, ob es ihn dann nicht nachdenklich stimme, wenn 10′000+ menschen verfassungsbeschwerde einlegen wollen gegen die von ihm geförderten maßnahmen im rahmen der vorratsdatenspeicherung, meint der wolf nur:

So etwas regt mich nicht mehr auf.

den anwendungsbereich der onlinedurchsuchung stellt er sich so vor:

Als Innenminister, der für die Sicherheit dieses Landes zuständig ist, bin ich natürlich für einen weiten Anwendungsbereich.

da hat sogar frau zypries was dagegen. und das will mal was heißen, denn die ist ja sonst nicht so zimperlich.
von den von schäuble beschworenen zahlreichen fahndungserfolgen durch die dna-analyse ist mir auch noch nichts zu ohren gekommen.

der typ hat imo komplett den bezug zu realität und verhältnismäßigkeit verloren, und gehört so schnell wie möglich weg vom fenster. nicht dass ich die hoffnung hätte, dass ein wahnsinniger weniger die situation ändern würde, schäuble steht hier sinnbildlich für ein ganzes system von paranoiden und kontrollwahnsinnigen spinnern (wieder schwebt mir der begriff datenkraken vor), deren namen einfach seltener auftauchen, die so zielstrebig an der realisierung des gläsernen menschen als institution arbeiten, dass mensch sich garnicht genug darüber aufregen kann.
ich habe nicht die möglichkeit, eine große masse von leute zu erreichen, aber vielleicht habt ihr sie ja.
meckern, zetern, sabotieren, andere leute darauf aufmerksam machen, kreativ sein. das klappt am besten mit bunten blinkenden bildern.

2007, Feb 7th

schön und gut

Filed under: hello world

so ein zahnschutz macht sicher sinn, gerade wenn mensch im training mal wieder an so wahnsinnige gerät, die beim lockeren sparring komplett durchziehen, sei es absichtlich, aus antipathie, agression oder weil sie sich und ihre kraft einfach nicht einschätzen können, und dann (noch dazu ohne handschuhe) fröhlich auf rippen, bauch, schläfen und nase schlagen. also zahnschutz als erfindung bekommt durchaus ein großes plus. allerdings eines mit abstrichen.
zum einen, weil es zahnschutz fast nur in unmöglichen farben zu geben scheint - t.’s neonorange (er meinte, das sei pink, kann sein, dass meine orange-einschätzung am licht lag) ist wirklich ein renner.
zum anderen, weil mensch damit aussieht wie … naja, eine mischung aus nena (der mund bleibt offen - obwohl nenas zähne waren nicht neonfarben) und - naja, eine person mit zahnschutz eben.

und damit sind wir wieder beim boxen. ich muss sagen, ich finde es schon seltsam, dass die einzige mir bekannte (das liegt sicher auch an mir, boxen ist nicht mein sport) “lokale” boxerin, die es jemals zur erwähnung über die sportpresse hinaus geschafft zu haben scheint, regina halmich, in der gallerie ihrer website nicht primär bilder von “spektakulären”, guten oder wichtigen kämpfen zeigt, sondern fotos von shootings mit naturana (einer ihrer sponsoren - dessous-hersteller), maxim und dem playboy.