kamera_atlas
na aber klar doch. private überwachungskameras - sinn hin oder her. in baden-würtemberg gibt es wohl überlegungen, wie sich das netzwerk privater kameras in die ermittlungen der polize einbinden ließe. laut fefe fallen unter diese regelung auch webcams¹. das soll wohl so aussehen,
dass für die Polizei ein “Atlas” aller Videokameras erstellt [wird] und diese [also die jungs und_oder mädels in grün] eine Kooperationsvereinbarung mit den Betreibern erwirken soll.
ein wenig verwundert hat mich bei dem neuen statement der allgemeinen austicker eigentlich nur noch, dass die imho falsche der zwei gängigsten begründungen zur rechtfertigung dafür, dass hier permanent grundrechte durch den häcksler gejagt werden, herangezogen wurde:
Als Grund für die Ausdehnung der Videoüberwachung gibt Rech die “Gefahr islamistischer Terroranschläge” an, die Idee dazu war nach den gescheiterten Bombenattentaten im Sommer auf Regionalzüge entstanden.
richtigerweise hätte doch der “schutz des geistigen eigentums, vorgehen gegen urheberrechtsverletzungen” dafür herhalten müssen.
¹ falls ihr’s nicht gemerkt haben solltet: das “laut fefe” war der disclaimer. könnte auch nur ne weltverschwörung sein.