q.e.d. - quo errat demonstrator

2007, Mar 31st

the origin of hangovers

Filed under: nothing important

go to a bar, with a couple of friends. have some drinks, too much to stay sober, not enough to fall asleep like a stone when you get home late (or early, depending on your point of view), which you do. lay in your bed, think about strange things, what happened, what you did, what you said. lay in your bed and try to keep your eyes closed, try not to count your own heartbeat, which you can hear every time one of your ears rests on the pillow. get up an hour later or two, you didn’t get any sleep, maybe dozed off a little, but that’s all you’ll get tonight. have a shower, lay down again. try to hide from the daylight and the first sunrays that hit your face, reflecting in the windows of the house across the street. state that your curtains still aren’t dark enough. try to get the person next to you to wake up. go eat or drink something. feel the headache coming, the one that is planning to stay at least half of the day. finally, give up, get up, switch on your computer, and write a strange statement like this one just because you feel like it, which get’s you to the only possible conclusion:
this is where hangovers come from.

2007, Mar 27th

VS NRW auf der CeBit

Beim diesjährigen Versuch des Chaos Computer Club (CCC), dem Landesamt für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen ein symbolisches Trojanisches Pferd zu überreichen, stießen die verblüfften Chaoten auf einen leeren Stand. Das zuvor über den Besuch informierte Standpersonal des Verfassungsschutzes hatte offenbar mitsamt allen Plakaten und Broschüren die Flucht ergriffen.

ganzen artikel lesen: CCCeBit 2007 - Verantwortung für Bundestrojaner abgelehnt. (ccc.de press releases)

2007, Mar 21st

gute frage

Filed under: point of view

Why is everyone so anxious for me to be a girl?

Temperance Brennan

kampf den anglizismen

Filed under: auf die ohren

die cdu/csu hat der veranglizierung der deutschen sprache den kampf angesagt. begründung: leute, die dem englischen nicht mächtig seien, würden durch die vielen englischen begriffe diskriminiert. als paradebeispiel diente die policy der deutschen bahn, ihre auskunftsstationen “service point” zu nennen, und “rent a bike” anzubieten. als weitere beispiele wurden “faltrate” und “facility manager” genannt. ich habe nicht den ganzen bericht gesehen, aber angeblich wird innerhalb der cdu/csu sogar ein gesetzentwurf diesbezüglich erwogen.
vielleicht sollten sie sich lieber mal damit beschäftigen, unsägliche deutsche wörter aus dem allgemeinen sprachschatz zu verbannen und durch vernünftige nichtdeutsche wörter zu ersetzen. beispiele: gruscheln™ und “simsen” (SMS-schreiben).

was haben sie eigentlich immer, mit “deutschem kulturgut” und “deutscher sprache”? wo ist der unterschied, ob irgendeiner_m erklärt werden muss, was ein pauschaltarif ist, oder was eine flatrate ist, was bringt die ignoranz, wenn bestimmte worte, die nicht der deutschen sprache entstammen, sachverhalte oder dinge wesentlich besser beschreiben?
meine persönliche einschätzung ist ja, dass da leute ihre identität und ihr ego bedroht sehen, denn die deutsche spache ist ja weder sonderlich schön, noch klangvoll. “patriotismus ist was für leute, die sonst nix haben”.

und weils gerade so schön passt:
die kategorie “wörter des jahres” auf der website der gesellschaft für deutsche sprache e.V. zeugen eigentlich auch nur von einer Tatsache: diese leute lesen offensichtlich nicht viel mehr als die Bild:

Fanmeile
Generation Praktikum
Karikaturenstreit
Rechtschreibfrieden
Prekariat
Bezahlstudium
Problembär
Poloniumspuren
Klinsmänner
schwarz-rot-geil!

2007, Mar 19th

echt wahr?

nach einer zufälligen erwähnung letzete woche habe ich gerade »freedom writers« gesehen. kurz gesagt geht es in diesem film um eine lehrerin, die eine klasse von sogenannten “unteachables” aus der patsche (gang violence, racism, “social failure”) hilft:

Erin Grunwell is an impassioned teacher. In 1992 she took on her first job as an English instructor in a Long Beach high school. The classes were filled with children on the edge of failure. No teacher truly paid attention to reasons behind the poor behavior and the gang violence. One day Erin caught a student with a racist caricature and made a speech that reflected Nazi idealism, just to show the futility of such ideals. Rather than being repulsed, the children identified with the attitude. She made them read The Diary of Anne Frank, showing them that an individual can overcome this perspective. Then Erin Grunwell challenged them to become writers of their own circumstance, starting the first group of Freedom Writers. These children did rise above their surroundings; most of the original class went to college and became teachers themselves.

trotz einiger sehr seltsamer analogien und der allgemeinen resozialisierungs-attitüde fand ich den film irgendwie rührend, bezeichnend, wie sich der umgang zwischen den kids ändert.
jetzt habe ich aufgrund des “freedom writers diary™” im abspann (gerade des ™ wegen) nochmal nachforschungen angestellt (heißt, suchmaschine meiner wahl befragt) und möglicherweise ist diese geschichte sogar wirklich passiert. das wäre ja mal wirklich spannend, ich dachte immer solche sachen gibts nur im film. also dieses
[lehrer_in] -> [(problem)klasse] -> [success in irgendeiner form]
ist ja ein verbreitetes und gern verwendetes schema (jedenfalls fallen mir dazu gerade spontan mindestens 2 beispiele ein (Sister Act, The School of Rock )), aber dass sowas wirklich passieren kann!?
vielleicht kennt ja eine den film und dazu die hintergründe (elenore?), und kann mir auskunft dazu geben?

2007, Mar 17th

eingeschätzt

Filed under: hello world

(=>)
in letzter zeit bin ich öfter mal mit leuten unterwegs, die sich so ziemlich komplett von mir und allem, was ich bisher als soziale kontakte hatte, unterscheiden. sie hören ganz andere musik, politische diskussionen finden großteils auf einem sehr niedrigen level statt (der konsens “nazis sind scheiße” steht, darüber hinaus haben sie sich zumeist keine weiteren gedanken gemacht). da trifft mensch dann schon auch mal auf (immerhin nach diskussion “reflektiertere”) wm-begeisterung und weitgehendes unverständnis für antisexismus oder gar das ablehnen von genderrollen. nur als der typ an der bar dieser unsäglichen kneipe von einer der anwesenden gebeten wird, ein bestimmtes musikstück zu spielen, daraufhin antwortet: “wie, du bist doch ne frau, du kannst dir doch kein’ metal wünschen”, und dafür zurecht vollgepöbelt wird, und das gespräch am tisch sich zumindest kurzzeitig klischeebehafteten erwartungen und dem umgang damit widmet, wird ihnen wenigstens am beispiel klar, worauf ich vorher hinauswollte (und ihnen fallen noch viel mehr beispiele ein). ich kenne diese leute nicht sonderlich gut, aber trotzdem, alle “antifa-vorurteile” gegenüber unpolitischen jugendlichen abwerfend und ohne einen politischen konsens voraussetzen zu können, sind sie mir irgendwie sympathisch, und mir fällt es im vergleich zu parties der üblichen verdächtigen wesentlich leichter, mit leuten ins gespräch zu kommen und dabei eben auch mal über den rand der müslischüssel zu schauen. ich kann nur spekulieren, woran das denn nun liegt.
(<=)
im rahmen einer jener treffen am gestrigen abend lief das gespräch irgendwie in richtung “erste eindrücke”, in denen leute zwei verschiedene sachen über mich feststellten, die ich so absurd fand, dass ich sie hier mal niederschreiben muss.
zum ersten meinte f., der mich schon ein paar monate kennt und mich zum ersten mal gesehen hat als ich noch zottels auf dem kopf hatte, dass er mich zuerst in die schublade “slipknot/korn-fan” gesteckt hat, wegen der haare, wo ich ja nun überhaupt nicht hingehöre. das aktuelle outfit erwecke den eindruck, so j., die mich gestern zum ersten mal traf, ich sei der hardcoreszene zugehörig, weite sachen und ein tunnel im ohr. auch das trifft überhaupt nicht zu, wenn auch weniger überhaupt nicht als die slipknot-kiste. ich jedenfalls fand es gruslig, was für eindrücke von mir entstehen.

2007, Mar 13th

blub

Filed under: hello world

ich mag das wetter gerade. da jetzt schon mitte märz ist bleibt die hoffnung, dass es nicht nochmal richtung winter zurückgeschlagen wird, gerade habe ich das erste skateboard des jahres auf der straße entlang rollen gehört. am wochenende war ich mit m. auf einer hunderunde am flughafen, früher abend, roter sonnenuntergangshimmel im westen, über uns tiefes blau, netter leichter wind und singende vögel. welche sich da nicht über frühling freut, der ist vermutlich eh nicht zu helfen. und so peil ich durch die gegend, fehlende verpflichtungen und nicht vorhandener zeitdruck machen das leben angenehm, aber ich werde mich perspektivisch doch nochmal um die sache mit dem urlaub kümmern. immerhin sind die semesterferien in einem monat auch schon wieder vorbei. kinders wie die zeit vergeht.

2007, Mar 8th

what are you looking at?

Filed under: point of view

Dude, you’re a Vulcan. And a dull Vulcan at that.


2007, Mar 6th

channel a - antifa goes podcast

relativ frisch im internet ist das antifaschistische podcastprojekt channel a.
es lohnt sich da auf jeden fall, mal reinzuhören. soweit ich gehört habe, gibts da zwar (bisher noch?) keine poppige musik im hintergrund, aber jede menge wissenswertes in mund- bzw ohrfertigen häppchen oder als ganzer block “1.sendung” zum mitnehmen oder zuhause anhören.

2007, Mar 2nd

da war doch noch was…

Filed under: hello world

und zwar ein relativ ungepflegter blog, der irgendwo im netz herumirrt und laut statistik eine stetig abnehmende leserinnenzahl aufzuweisen hat. wer sich in den letzten tagen hierherverirrt hat, wird nicht viel neues und noch weniger spannendes gelesen haben. woran das liegt? natürlich, ich habe ferien. was äquivalenz-verknüpft ist mit: ich komm nicht raus. und das wörtlich. ich weiß, ich sollte die freie zeit nutzen, urlaub machen, leute besuchen, leute treffen, leute einladen, aber irgendwie wird das alles nichts. anhand der tatsache, dass ich meistens bis gegen 04/05 wach bin und dann komatös bis etwa 14/15 schlafe, es also schon dunkel wird wenn ich erstmal aufwache, entsteht irgendwie keine kommunikationsbasis für soziale kontakte. ein weiterer punkt ist, was ich selber vor ein bis zwei monaten für absurd gehalten hätte, mein eigener world of warcraft account. für alle die das nicht kennen, das ist im wesentlichen ein online(rollen)spiel, bei dem es darum geht, gestellte aufgaben zu lösen und monster /tiere /menschen /zwerge /gnome /draenei /nachtelfen/ tauren /untote /trolle /orks / blutelfen plattzumachen, sachen von denen zu stehlen, gegenstände einzusammeln oder zu zerstören. erstklassiges killerspiel also, wird bestimmt auch noch irgendwann verboten. wie auch immer. da dies und natürlich wieder exzessives filmeschauen einen großteil meiner zeit beansprucht, der rest durch training, das minimale einhalten einmal gemachter vesprechen (smf, php…*grumblegrumble*) und verpeiltes durch die gegend laufen draufgeht, bleibt nicht viel zeit, erwähnenswertes zu erleben. über wow zu schreiben macht für außenstehende wenig sinn, deswegen lass ich es gleich bleiben, (ich fand dass ja anno dazumal bei joi ito auch ziemlich absurd), schreibe über filme, die keine kennt/kennen will, auch nicht wirklich sinnvoll, und elanmäßig befinde ich mich sowieso gerade in einem ziemlichen sumpf. noch gefällt es mir da, und ich tauche sicherlich/hoffentlich irgendwann auch mal wieder auf. so long, and …