q.e.d. - quo errat demonstrator

2007, Apr 29th

fruehstueck

Filed under: hello world

ich würde mich gerne an das sonntags-social-date frühstücken im morgenrot gewöhnen. das essen ist lecker und die getränke sind günstig, die location ist nett und passende gesellschaft kann mensch sich ja mitbringen. in so einer umgebung lässt sich dann locker ein halber tag angenehm verleben, und vermeidet zudem das gelangweilte sonntagsstimmungs zuhausehängen.

2007, Apr 28th

Filed under: leben im netz

wenn ich mich selber zitieren würde, das heißt, wenn das tatsächlich sinn machen würde, dann würde ich folgendes zitat wählen:

dieser blog kennt keine gnade

könnt ihr hier im originalzusammenhang lesen: virtuelles gedächtnis.
abgesehen davon habe ich eine gewisse zeit lang (irgendwann im laufe des letzten jahres) das wort “tendenziell” auffällig oft verwendet. das sind so sachen, die sich feststellen lassen, wenn mensch in meinen blogarchiven rumwühlt, die ja jetzt auch schon 15 monate lang sind. um mal eines meiner derzeitigen lieblingssprüchlein aufzusagen: “kinders, wie die zeit vergeht”

praedikat zweifelhaft

Filed under: auf die ohren

da hätte ich vom ewigen nörgler eigentlich ein bisschen mehr erwartet, zugegebenermaßen, als als musiktipp NMZS auf den blog zu stellen. klar, ich finde “danke nein” von koljah&tai phun sehr schick, aber irgendwie überzeugt die angegebene empfehlung inhaltlich nicht wirklich - auch wenn die ja anscheinend zusammen musik machen. ein lied, allerdings, von insgesamt 8, finde ich doch erwähnenswert, und der name ist programm, es heißt “eintopf“.

Auf Arbeit hast du kein’ Bock und deshalb hast du keinen Job.
Du chillst und stopfst dir einen Kopf, ich chill und ess’ mein’ Eintopf.

der rest ist eigentlich prolliger hip hop.

2007, Apr 25th

dienstvorschrift onlinedurchsuchung

bereits seit 2k5 werden privatrechner von “Geheimdiensten des Bundes” durchstöbert, und zwar aufgrund einer dienstvorschrift, die der damalige innenminister verzapft hat.

und wie groß ist die beute? (die anzahl der durchgeführten durchsuchungen wurde nicht genannt)

So soll von Regierungsseite beklagt worden sein, dass so viele Daten gesammelt worden seien, dass man ihrer nicht Herr habe werden können.

aha. ich glaub ich werd nicht mehr.

Eine Verletzung des Fernmeldegeheimnisses und des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung sehe die Regierung nicht.

aber lest mal selber: heise - Bundesregierung gibt zu: Online-Durchsuchungen laufen schon

anschauen

jaja, ich weiß, nix los hier zur zeit, die kombination aus zur uni gehen, angehende prüfungsvorbereitung ju-jutsu, schickem wetter, socialising und nicht zuletzt WoW hält mich vom bloggen ab. ich könnte euch natürlich von all den tollen sachen erzählen, die ich so mache, die aktuellen sportverletzungen beklagen und so kram. mach ich später vielleicht, erstmal gibts noch was auf die augen.

The guy on the left says - “Maybe one day we’ll be on that wall”
The guy on the right replies - “Impossible”

[via [via]]

2007, Apr 16th

“antifeministische bingo-karte”

Filed under: hello world

eine sammlung von 25 anschuldigungen, die feminist_innen so oft in diesen sinnlosen diskussionen zu hören bekommen.

[via yeahpope]

friday 13th

Filed under: tech, leben im netz

aberglauben ist eigentlich nichts für mich. was natürlich nicht heißt, dass mensch nicht auch an einem freitag dem 13. richtig gemein auf die fresse fliegen kann, bzw geflogen werden kann. (und das nicht zwangsläufig wörtlich)
und wenn einer_m an einem solchen freitag die

Tasche samt PowerBook, iPods, diversen Aufnahmegeräten, Kopfhörern, Kabeln, Adaptern und anderen sowohl persönlich als auch finanziell wertvollen Dingen
geklaut wird, kann mensch schon abergläubisch werden. bringt aber auch nicht viel weiter.
zum entstandenen finanziellen schaden, der ausgeglichen werden kann (auch wenn das unter umständen dauert), kommt noch ein unglückseliges kaputtes backup dazu, womit auch alle daten (laut tim 10 jahre digitale arbeit) als verloren angesehen werden müssen.

weitere infos zu spenden, beileidsbekundungen und fahndung nach dem notebook bei The Lunatic Fringe

2007, Apr 14th

frustrierend…

…, stundenlang an einem problem zu sitzen, und doch keine lösung dafür zu finden.
nachdem ich (mit ubuntu als os) sehr bequem standardmäßig automount für usb devices nutzen konnte, war der “spaß” heute etwas unerwartet vorbei. die kamera (in jenem fall besagtes usb-device) wird nicht mehr gemounted und lässt sich auch nicht mounten, denn sie bekommt keinen der üblichen device-plätze zugewiesen. sie taucht in den logs nur als full speed usb device auf, und das in allen gleichermaßen, scheint danach aber im nirwana zu verschwinden. das problem liegt aber offensichtlich an der kamera, denn “normale usbsticks” werden ohne probleme erkannt, das macht es irgendwie nur noch ärgerlicher.
ich habe mich ewigkeiten durch logs gewurstet, in foren gelesen, sogar module nachgeladen, die eventuell gefehlt haben könnten, und am ende sogar eine_n der nerds meines vertrauens gefragt. ohne ergebnis außer dem, was ich eh schon wusste: komisch, aber es will einfach nicht. dafür bin jetzt (für meine verhältnisse) fast zum fachmenschen geworden für die verschiedenen möglichkeiten, ein device zu mounten das nicht auf das automount anspricht. kann sicher auch nicht schaden.

jedenfalls gibts deswegen erstmal noch keine urlaubsfotos, aber ich werde sie irgendwie nachreichen (anderer rechner, andere kamera, card reader etc pp). dabei sah das meer so hübsch aus. ja, urlaubsbericht:
wir haben es tatsächlich geschafft, ans meer zu fahren. zwar nicht, wie ursprünglich geplant, barcelona, sondern nur wieder doofe ostsee, aber immerhin. der strand war nicht mehr gefroren, obwohl das wasser angeblich noch frostähnliche temperaturen aufwies (ich habs selber nicht getestet, das war mir dann doch zu riskant). nach drei mahlzeiten lang fisch (gebraten, geräuchert und als fischbrötchen, ich glaub das ist dann eingelegt oder so) mussten wir aufgrund des nicht mehr sehen könnens auf gewöhnlichere nahrung umsteigen. wir haben viel zeit am strand verbracht (tolles wetter, wenn auch etwas windig und kühl) und uns dabei natürlich (einschlafen in der sonne) einen sonnebrand geholt. der hund hat sich genauso benommen, wie sich der hund am meer immer benimmt: baden, graben, quietschen (iteriere in beliebiger reihenfolge). als kulturprogramm diente der lokale supermarkt und der jack wolfskin store. und dann war der urlaub auch schon wieder vorbei. obwohl irgendwie hat er wohl auch schon ein paar tage eher angefangen, wenn mensch urlaub definiert als “außerhalb der wohnstadt zu verweilen”, denn ich habe ja das letzte wochenende in dresden verbracht. und dafür sind 3/3 nette abende schon eine sehr gute bilanz. es klingt ziemlich pathetisch, zu schreiben “alte freund_innen” treffen, so viele sinds dann ja auch nicht, doch im endeffekt zählen leute, an deren leben mensch nicht mehr wirklich teil hat, die es aber immer noch nett ist zu treffen, schon gewissermaßen als “alte” freund_innen, oder?
und so verabschieden sich die semesterferien tatsächlich schon wieder, mit diesem erfolglosen samstagabend, der auf einen erfolglosen samstagtag folgt. ich bin durch die stadt gestreift und habe orte betreten, die ich seit jahren nicht mehr gesehen habe, bin auf der suche nach dingen gewesen, die nicht gefunden werden wollten (stattdessen: blogwerbeaufkleber an mülleimer), und schließlich im hundepark gestrandet, mit einem buch und, natürlich, dem hund.

2007, Apr 5th

irgendwas verdreht

hätte nicht gedacht, dass ich in meiner aktuellen gemütslage dazu fähig wäre, ein angebot auf abends weggehen und einen netten abend auszuschlagen. tatsächlich liegen hier aber noch zwei mir unbekannte folgen von mir geschätzter serien (house md und bones, ist ja keine überraschung) herum, was anhand meines morgigen wegfahrens “echt nich angehn” kann, und ich habe heute von j. ein mir noch unbekanntes terry pratchett buch geliehen bekommen, was an sich eine seltenheit darstellt (das “mir unbekannt sein”, nicht das “buch geliehen bekommen”). also sind heute abend mal wieder die klassischen unterhaltungsmedien meine erste wahl.
desweiteren habe ich beim aufräumen der technik-schraddel-kiste das ladegerät für meine kamera wiedergefunden, dh es gibt demnächst auch mal wieder eigene bilder zu sehen.
eine interessanter ansatz zum umgang mit seltsamen spam-werbe-blogdingsies findet sich heute an der blogbar, mal abgesehen begrüßungsfloskel, die ein “mangelhaft” bekommt.
wie auch immer, nachdem ich eine weile gebraucht habe, herauszufinden, was genau diese komischen blogs zu werbeblogs macht (ausgeklammert ist der schreckliche schreibstil und sinnlose themen), will ich es den geneigten leser_innen nicht vorenthalten.
es geht um parfum, ck’s “in2you”. nie gehört? ich auch nicht. egal. es wird selten direkt erwähnt, nur immer wieder dem namen nachempfundene begriffe verwendet, und ständig wird von “technosexualität” gesprochen. ein begriff, der mir neu war und unter dem ich mir irgendwie nicht so richtig was vorstellen konnte. das wiederum liegt daran, dass das wort ein patentierter neologismus ist, und abgesehen von der ck-”werbekampagne” kaum verwendet wird.

Zunächst einmal handelt es sich bei der Neuschöpfung um eine geschützte Wortmarke. Die Erfinder des Parfums aus dem Hause Coty haben sich das Adjektiv zum Duft gleich patentieren lassen.[…]Für die Firma Coty, unter deren Dach auch die Marke Calvin Klein vertreten wird, handelt es sich bei den angeblich technosexuellen Jugendlichen um nicht weniger «als die erste Generation des neuen Jahrtausends, die Generation Y.» Nach Angaben ihrer Erfinder gehören dazu die Jahrgänge der zwischen 1982 und 1995 Geborenen.

das ist also eure technosexuelle generation, die mit ipod und mobile aufgewachsen sind, aber emotional nix zu bieten haben. und auf den blogs stehen dann solche sachen:

Hab mir mal so meine Gedanken über technosexual generation gemacht… also, die CK IN2U Launch Party [anm.: hervorhebung von mir gehört ja zu den Top-Parties meines Lebens […] und wenn die Partygäste und die dortige Atmosphäre die technosexuelle Generation wiederspiegeln, dann möchte ich zu gerne ein Teil davon sein und erkläre mich hiermit als technosexual girl…

ahja, klar.
also zumindest teilweise ist das mit dem werbefilm dann auch wieder nicht ganz so subtil, ich frage mich nur, werden leute dafür bezahlt dass sie sich so käsige geschichten ausdenken und die bloggen, oder wie läuft das?
scheint auch nur ein bloggefüge von drei bis fünf (imaginären?) personen zu sein, die sich ständig aufeinander beziehen, sich verlinken, und immer wieder den begriff technosexuell verwenden. und zwar in den unmöglichsten zusammenhängen:

Sie hat durch ihren Job, sie ist Flugbeleiterin, vielleicht sogar das technosexuellste Leben von uns allen geführt […]

Habe irgendwie ein bisschen übertrieben, was den technosexuellen Spirit in meinem Leben angeht.

Sie beschimpfte mich als Möchtegern-technosexuellen-Player und Schwachmat

Jedenfalls hat mein Traumtyp, von dem ich dachte, dass er vielleicht auch was für mich empfindet, am Wochenende gezeigt, dass ich für ihn nur eines dieser technosexuellen girls bin, mit denen er tolle Stunden verbringen kann, die aber austauschbar sind wie die Bilder seiner myspace website, wie die comments auf seine blogs…

und schreiben auch sonst einfach nur dumme sachen wie folgende:

Da gabs doch jetzt vor Kurzem dieses unglaublich spannende Online-Game, ich glaube es heisst “Second-Life”, ein Paradies für World of Warcraft verseuchte Seelen.

ganz schön arme gestalten also (ob nun “real” oder nicht), kommentare von denen würde ich auch nicht auf meinem blog haben wollen.

quellen:
die blogbar, siehe oben
“wie riecht das internet?” - irgendwie auch bescheuerter artikel der netzzeitung
http://blog.glamour.de/blog/flyinggirl und http://technosexual.de/ als werbeblogs

2007, Apr 3rd

mal wieder was hübsches anschauen

Filed under: point of view

[via just]