q.e.d. - quo errat demonstrator

2007, Apr 14th

frustrierend…

…, stundenlang an einem problem zu sitzen, und doch keine lösung dafür zu finden.
nachdem ich (mit ubuntu als os) sehr bequem standardmäßig automount für usb devices nutzen konnte, war der “spaß” heute etwas unerwartet vorbei. die kamera (in jenem fall besagtes usb-device) wird nicht mehr gemounted und lässt sich auch nicht mounten, denn sie bekommt keinen der üblichen device-plätze zugewiesen. sie taucht in den logs nur als full speed usb device auf, und das in allen gleichermaßen, scheint danach aber im nirwana zu verschwinden. das problem liegt aber offensichtlich an der kamera, denn “normale usbsticks” werden ohne probleme erkannt, das macht es irgendwie nur noch ärgerlicher.
ich habe mich ewigkeiten durch logs gewurstet, in foren gelesen, sogar module nachgeladen, die eventuell gefehlt haben könnten, und am ende sogar eine_n der nerds meines vertrauens gefragt. ohne ergebnis außer dem, was ich eh schon wusste: komisch, aber es will einfach nicht. dafür bin jetzt (für meine verhältnisse) fast zum fachmenschen geworden für die verschiedenen möglichkeiten, ein device zu mounten das nicht auf das automount anspricht. kann sicher auch nicht schaden.

jedenfalls gibts deswegen erstmal noch keine urlaubsfotos, aber ich werde sie irgendwie nachreichen (anderer rechner, andere kamera, card reader etc pp). dabei sah das meer so hübsch aus. ja, urlaubsbericht:
wir haben es tatsächlich geschafft, ans meer zu fahren. zwar nicht, wie ursprünglich geplant, barcelona, sondern nur wieder doofe ostsee, aber immerhin. der strand war nicht mehr gefroren, obwohl das wasser angeblich noch frostähnliche temperaturen aufwies (ich habs selber nicht getestet, das war mir dann doch zu riskant). nach drei mahlzeiten lang fisch (gebraten, geräuchert und als fischbrötchen, ich glaub das ist dann eingelegt oder so) mussten wir aufgrund des nicht mehr sehen könnens auf gewöhnlichere nahrung umsteigen. wir haben viel zeit am strand verbracht (tolles wetter, wenn auch etwas windig und kühl) und uns dabei natürlich (einschlafen in der sonne) einen sonnebrand geholt. der hund hat sich genauso benommen, wie sich der hund am meer immer benimmt: baden, graben, quietschen (iteriere in beliebiger reihenfolge). als kulturprogramm diente der lokale supermarkt und der jack wolfskin store. und dann war der urlaub auch schon wieder vorbei. obwohl irgendwie hat er wohl auch schon ein paar tage eher angefangen, wenn mensch urlaub definiert als “außerhalb der wohnstadt zu verweilen”, denn ich habe ja das letzte wochenende in dresden verbracht. und dafür sind 3/3 nette abende schon eine sehr gute bilanz. es klingt ziemlich pathetisch, zu schreiben “alte freund_innen” treffen, so viele sinds dann ja auch nicht, doch im endeffekt zählen leute, an deren leben mensch nicht mehr wirklich teil hat, die es aber immer noch nett ist zu treffen, schon gewissermaßen als “alte” freund_innen, oder?
und so verabschieden sich die semesterferien tatsächlich schon wieder, mit diesem erfolglosen samstagabend, der auf einen erfolglosen samstagtag folgt. ich bin durch die stadt gestreift und habe orte betreten, die ich seit jahren nicht mehr gesehen habe, bin auf der suche nach dingen gewesen, die nicht gefunden werden wollten (stattdessen: blogwerbeaufkleber an mülleimer), und schließlich im hundepark gestrandet, mit einem buch und, natürlich, dem hund.

1 Comment »

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  1. Guten Start, wünsch ich dir - und nutze die herrliche Sonne, die heut + morgen strahlt, das tut gut…

    Comment by Anonymous — 2007, Apr 16th @ 7:37 am

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