q.e.d. - quo errat demonstrator

2007, Apr 16th

friday 13th

Filed under: tech, leben im netz

aberglauben ist eigentlich nichts für mich. was natürlich nicht heißt, dass mensch nicht auch an einem freitag dem 13. richtig gemein auf die fresse fliegen kann, bzw geflogen werden kann. (und das nicht zwangsläufig wörtlich)
und wenn einer_m an einem solchen freitag die

Tasche samt PowerBook, iPods, diversen Aufnahmegeräten, Kopfhörern, Kabeln, Adaptern und anderen sowohl persönlich als auch finanziell wertvollen Dingen
geklaut wird, kann mensch schon abergläubisch werden. bringt aber auch nicht viel weiter.
zum entstandenen finanziellen schaden, der ausgeglichen werden kann (auch wenn das unter umständen dauert), kommt noch ein unglückseliges kaputtes backup dazu, womit auch alle daten (laut tim 10 jahre digitale arbeit) als verloren angesehen werden müssen.

weitere infos zu spenden, beileidsbekundungen und fahndung nach dem notebook bei The Lunatic Fringe

2007, Apr 14th

frustrierend…

…, stundenlang an einem problem zu sitzen, und doch keine lösung dafür zu finden.
nachdem ich (mit ubuntu als os) sehr bequem standardmäßig automount für usb devices nutzen konnte, war der “spaß” heute etwas unerwartet vorbei. die kamera (in jenem fall besagtes usb-device) wird nicht mehr gemounted und lässt sich auch nicht mounten, denn sie bekommt keinen der üblichen device-plätze zugewiesen. sie taucht in den logs nur als full speed usb device auf, und das in allen gleichermaßen, scheint danach aber im nirwana zu verschwinden. das problem liegt aber offensichtlich an der kamera, denn “normale usbsticks” werden ohne probleme erkannt, das macht es irgendwie nur noch ärgerlicher.
ich habe mich ewigkeiten durch logs gewurstet, in foren gelesen, sogar module nachgeladen, die eventuell gefehlt haben könnten, und am ende sogar eine_n der nerds meines vertrauens gefragt. ohne ergebnis außer dem, was ich eh schon wusste: komisch, aber es will einfach nicht. dafür bin jetzt (für meine verhältnisse) fast zum fachmenschen geworden für die verschiedenen möglichkeiten, ein device zu mounten das nicht auf das automount anspricht. kann sicher auch nicht schaden.

jedenfalls gibts deswegen erstmal noch keine urlaubsfotos, aber ich werde sie irgendwie nachreichen (anderer rechner, andere kamera, card reader etc pp). dabei sah das meer so hübsch aus. ja, urlaubsbericht:
wir haben es tatsächlich geschafft, ans meer zu fahren. zwar nicht, wie ursprünglich geplant, barcelona, sondern nur wieder doofe ostsee, aber immerhin. der strand war nicht mehr gefroren, obwohl das wasser angeblich noch frostähnliche temperaturen aufwies (ich habs selber nicht getestet, das war mir dann doch zu riskant). nach drei mahlzeiten lang fisch (gebraten, geräuchert und als fischbrötchen, ich glaub das ist dann eingelegt oder so) mussten wir aufgrund des nicht mehr sehen könnens auf gewöhnlichere nahrung umsteigen. wir haben viel zeit am strand verbracht (tolles wetter, wenn auch etwas windig und kühl) und uns dabei natürlich (einschlafen in der sonne) einen sonnebrand geholt. der hund hat sich genauso benommen, wie sich der hund am meer immer benimmt: baden, graben, quietschen (iteriere in beliebiger reihenfolge). als kulturprogramm diente der lokale supermarkt und der jack wolfskin store. und dann war der urlaub auch schon wieder vorbei. obwohl irgendwie hat er wohl auch schon ein paar tage eher angefangen, wenn mensch urlaub definiert als “außerhalb der wohnstadt zu verweilen”, denn ich habe ja das letzte wochenende in dresden verbracht. und dafür sind 3/3 nette abende schon eine sehr gute bilanz. es klingt ziemlich pathetisch, zu schreiben “alte freund_innen” treffen, so viele sinds dann ja auch nicht, doch im endeffekt zählen leute, an deren leben mensch nicht mehr wirklich teil hat, die es aber immer noch nett ist zu treffen, schon gewissermaßen als “alte” freund_innen, oder?
und so verabschieden sich die semesterferien tatsächlich schon wieder, mit diesem erfolglosen samstagabend, der auf einen erfolglosen samstagtag folgt. ich bin durch die stadt gestreift und habe orte betreten, die ich seit jahren nicht mehr gesehen habe, bin auf der suche nach dingen gewesen, die nicht gefunden werden wollten (stattdessen: blogwerbeaufkleber an mülleimer), und schließlich im hundepark gestrandet, mit einem buch und, natürlich, dem hund.

2007, Feb 23rd

chaos communication camp 07

es gibt erste propagandamaterialien, banner, desktophintergrund, das wiki zum informieren. der link ist am rand im bild zu finden.
optisch 1:
ich mag diese rakete ja, wie auch immer sie heißen mag. heart of gold oder fairy dust rocktet…
optisch 2:
ich habs ja gewusst, dieser font ist großartig. auf meiner letzten plakatidee habe ich den auch verwendet, und trotzdem wurde es eiskalt abgelehnt. ich hatte aber auch keine rakete. vielleicht lags daran. whatever: neuropol downloaden?

2007, Feb 5th

spiel und spaß mit vistas spracherkennung

Filed under: tech, leben im netz

Das Spracherkennungssystem von Windows Vista lässt sich missbrauchen, um einem Rechner unautorisierte Befehle übers Netz zu schicken. Wie Microsoft inzwischen bestätigte, könnte beispielsweise eine Webseite eine Audiodatei über die Systemlautsprecher abspielen, die eine aktivierte Spracherkennung als Befehle des Anwenders interpretiert. […] Microsoft empfiehlt Nutzern der Sprachsteuerung, die Lautsprecher oder das Mikrofon auszustellen, wenn sie den Rechner unbeaufsichtigt lassen.

Apple tried similar functionality 15 years ago and quickly realized that they had to guard the feature with a keyword that needed to be spoken because people were playing gags with the “shutdown” command.

2007, Jan 31st

is now Has errors

Filed under: tech, point of view


[click to enlarge]

2007, Jan 29th

fatale fingerabdruckscanner part 42

Filed under: hello world, tech

Wie bei zahlreichen anderen Geldinstituten in Italien auch, ist dort an der Eingangstür inzwischen ein Fingerabdruck-Scanner installiert. Jeder, der die Bank betreten will, muss die Fingerlinien des rechten Zeigefingers einscannen lassen. Allerdings werden die Fingerlinien dabei nicht mit Referenzdatensätzen verglichen, sondern das System speichert sie lediglich aus Abschreckungsgründen: Wer eine eindeutige biometrische Spur hinterlässt, der wird hier schon nicht auf dumme Gedanken kommen – so lautete bislang zumindest die Theorie.

Während einer der maskierten Räuber draußen den Fluchtweg sicherte, drückte der andere den offenbar von einer weiblichen Leiche stammenden und mit Eis frischgehaltenen Zeigefinger auf den Scanner und verschaffte sich so Zutritt zur Bank. Nachdem ihm in der Schalterhalle rund 12.000 Euro ausgehändigt wurden, verließ der Gangster die Bankfiliale und flüchtete mit seinem Komplizen. Den mitgebrachten Finger verloren sie allerdings in der Nähe des Tatorts.

das ist ja nichts neues - leuten mit schicken autos und leuten mit schicken laptops werden einfach die finger abgeschnitten, wenn jemensch die karre/die kiste haben will. zumindest die weniger intelligenten scanner sind damit durchaus zu überlisten. aber irgendwie auch besser, wenn das auto dann auch fährt, nachdem dir der finger abgeschnitten wurde, sonst wird vielleicht noch jemand knatschig. aber im ernst: an die dreistigkeit und rabiaten methoden von … wie heißen die heute, räuberinnen, piratinnen? … und an den elan und witz von hackerinnen (sei’s auf hardware oder software-ebene) haben die bei der konstruktion wohl nicht gedacht. auch sehr nett muss sein, das auto fährt nicht los, _obwohl_ es dein finger (an deiner hand) und auch dein auto ist. nach offiziellen schätzungen betrifft das ja teilweise und je nach system um die 10-20% aller menschen.

surveillance made by röntgen

Filed under: tech, privacy, surveillance

nunja, the sun ist ein boulevardblatt wie’s im buche steht, aber interessant ist dieser bericht allemal, und unbegründet auch nicht. in flughäfen werden bereits röntgen-scanner eingesetzt, die im teraHertzbereich arbeiten und durch bspw kleidung durchschauen können. derartige kameras sollen jetzt in uk (laut the sun) flächendeckend eingesetzt werden:

A January 17 memo seen by The Sun discusses the cameras, which can see through clothes.
It says “detection of weapons and explosives will become easier” and says cameras could be deployed in street furniture. It adds: “Some technologies used in airports have already been used as part of police operations looking for drugs and weapons in nightclubs. These and others could be developed for a much more widespread use in public spaces. Street furniture could routinely house detection systems that would indicate the likely presence of a gun, for example.” […]

[an so yellow press artikeln sieht mensch mal wieder: sogar das zitieren können sie nicht. und sie können sich nicht so wirklich entscheiden, ob nun kamera oder röntgenbilder]

Die Tageszeitung The Sun zitiert am heutigen Montag aus internen Papieren, aus denen hervorgeht, dass das britische Innenministerium den flächendeckenden Einsatz versteckter Kameras auf Straßen und Plätzen befürwortet, die mit Terahertz-Strahlung arbeiten und die Kleidung von Passanten durchdringen können.
Eingesetzt werden solche Durchleuchtungssysteme bereits an Flughäfen oder auch von der britischen Polizei, die damit beispielsweise bei Razzien im Londoner Nachtleben nach am Körper versteckten Drogen sucht. Unauffällig in Laternen eingebaut, könnten solche Kamerasysteme vor allem die Suche nach Waffen und Sprengstoffen erleichtern, halten die Verfasser des Berichts fest. Vorbehalte der Bürger gegen heimliche Nacktaufnahmen wollen sie unter anderem damit entgegen, dass Aufnahmen von Frauen nur durch weibliche Sicherheitsmitarbeiter gesichtet werden dürfen – was bei der Beobachtung von Plätzen technisch aber wohl kaum machbar sein dürfte.

soviel also zu den bedenken bezüglich der verletzung der privatsphäre. da muss sich dann keine mehr die mühe machen, cctv-kameras auf schlafzimmerfenster zu schwenken. bleibt nur zu hoffen, dass die von der sun prophezeite “fury” auch tatsächlich eintritt und die umsetzung verhindert.
was mich ein wenig verwundert: ich kann mich noch daran erinnern, beim klassischen röntgen beim arzt immer ein bleidingsi umgehängt bekommen zu haben. die dort verwendete röntgenstrahlung befindet sich in einem frequenzbereich von petaHz (10^15) bis exaHz (10^18).

Röntgenstrahlung ist ionisierend, sie kann dadurch Veränderungen im lebenden Organismus bis hin zu Krebs verursachen. Diese meist unerwünschten Effekte begründen die Notwendigkeit des Strahlenschutzes.

strahlung im teraHz (10^12) bereich hat also eine etwas größere wellenlänge. hat das zur folge, dass sie
a) weniger schädlich ist? wie sonst würde eine rechtfertigung seitens der initiatorinnen aussehen für ein dermaßen enormes gesundheitsrisiko und strahlenbelastung zum zwecke der inneren sicherheit?
b) andere eigenschaften hat? röntgenstrahlung ist ja eben dazu da, das fleisch und alles andere auszublenden, während bei den angeblich geplanten kameras ja schon der körper noch sichtbar ist? (jedenfalls laut den bildern der sun)
c) drogen, waffen und bombengürtel dann nicht sehen kann, wenn sie im körper transportiert werden (wer hat nicht schon mal eine rasierklinge im mund an einer polizeikontrolle vorbeigeschleust? Oo ), bzw sie dann nicht erfassen kann, wenn sie aus bestimmten materialien sind (textilien oder kunstoffe)?

liebe medizinierinnen, liebe physikerinnen: erleuchtet mich. bitte.

sources:
the sun - “You are undie surveillance”
heise.de - “Hüllenlose Überwachung”
(und natürlich wikipedia für die frequenzen)

2007, Jan 22nd

nerventest

Filed under: tech

ich hätte es natürlich kommen sehen müssen, nach dem ersten ausfall einer meiner festplatten (die mit der bootpartition und dem ersten teil des verschlüsselten lvm) habe ich auch schon vom größten teil backups gemacht (musik, filme, bookmarks etc). mit dem test einer “neuen” grafikkarte scheint allerdings ihre letzte stunde geschlagen zu haben. glücklicherweise erbarmte sie sich zu einem letzten erfolgreichen bootvorgang, und jetzt rsynct mein /home fröhlich vor sich hin. ein gutes hat das ganze: ich werde mich jetzt um eine neue festplatte kümmern müssen, und außerdem wurde die kiste mal vernünftig ausgemistet.

2007, Jan 21st

c64 emulator für den iPaq

Filed under: tech, seltenheitswert

Not everyone has the time or skill to hack together their own “real” Commodore 64 palmtop computer. Luckily, clickgamer.com offers the $24.95 Pocket Commodore 64 emulator for Windows Mobile. This software includes full Commodore 64 hardware emulation, stereo SID sound, keypad to C64 keyboard mapping, multiple built-in BIOS ROMS, switchable NTSC and PAL timing, and true 1541 floppy drive emulation so that many classic copy-protected games will run (I wonder if you can simulate the 1541’s “click of death”?)

[via: hacked gadgets, via2: retro thing]

mySpace - phishing - analyse des logniverhaltens

Filed under: tech, leben im netz

Basic analysis of the list […] throws up some interesting output:

- A little more than 2% of the full list is abuse directed at the site operator (more when duplicate records are removed), including some basic ASCII porn mixed in with the results.

- For too many users, if the login didn’t work the first time, nothing was going to stop them from try, try, trying again (I’d regard those records as excellent live data). Removing duplicate logins takes the list from 56k records to 41k.

- Even better, some of the repeated attempts are users correcting mistakes from the first time they tried to enter their details.

- It’s a family thing. It appears that some users (who only tried 5-6 times to login) convinced family members to try and login to the site themselves (or family were caught the same way).

- An obscure email address is not an effective means of hiding identity, especially if the user then spells out their full name in their password.

- While not the exclusive domain of Hotmail (15162/11360) / AOL (7137/5448) / MSN (1449/1069) / Gmail (825/620) / Yahoo (16562/12168) account holders, the list is heavily biased towards them (orig list/
duplicates removed).

- Approximately 25% of the results for each of the main email domains is the result of multiple attempted logins (surprisingly consistent across each domain).

- At least one request from a user to target a specific myspace account.

- Password strength is fairly weak for most users. A simple dictionary attack will capture most of the passwords available.
Repeated login attempts appear to be associated with weaker passwords. Variations to standard dictionary words seems to be restricted largely to adding a number before and / or after the word.

source: full disclosure